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Grüne Spende für den Hospizdienst

Oranienburg Grüne Spende für den Hospizdienst

Ihren traditionellen Neujahrsempfang begingen die Oranienburger Bündnisgrünen auf dem Goldnebelhof in Zehlendorf. Damit wiesen sie auf die anstehenden Proteste der Bürgerinitiative gegen eine geplante Legehennenhaltung mit 80 000 Tieren in dem Ortsteil hin. Finanziell unterstützt wurde der ambulante Hospizdienst Oberhavel.

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Heiner Klemp und Elisabeth Mandl-Behnke übergeben die Spende an Argit Rutenberg (M.) vom Hospizverein.

Quelle: Robert Roeske

Zehlendorf. Die Mitglieder der Oranienburger Stadtfraktion von B 90/Die Grünen trafen sich am Sonnabend zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang – diesmal ganz bewusst auf dem Goldnebelhof im Stadtteil Zehlendorf. Hier befinde sich die Keimzelle der Protestbewegung gegen die Eierfabrik und damit gegen Massentierhaltung, sagte Heiner Klemp. Und das sei ein „urgrünes“ Thema.

Hofbetreiber Horst Jäkel, zugleich Vizevorsitzender der Bürgerinitiative (BI) „Contra Eierfabrik“, beschrieb die nächsten Aktivitäten. Nach seinen Worten werden die Unterlagen für die in Zehlendorf geplante Legehennenhaltung mit 80 000 Tieren ab dem 23. Januar für vier Wochen öffentlich ausgelegt. Bis zum 23. März sei dann Zeit, Einwände an das Landesumweltamt zu richten. Die BI unterstütze das mit Veranstaltungen, Workshops und Textvorlagen. Jäkel würdigte die Stadt, die auf Beschluss der Stadtverordneten ihr Einvernehmen mit dem Vorhaben verweigerte. Klemp ergänzte, dass sich die Grünen am 20. Januar um 10.30 Uhr am Bahnhof Oranienburg treffen, um in Berlin an einer Demo gegen Massentierhaltung teilzunehmen.

Die Grünen zeigten am Sonnabend auf den Goldnebelhof in Zehlendorf Flagge

Die Grünen zeigten am Sonnabend auf den Goldnebelhof in Zehlendorf Flagge.

Quelle: Robert Roeske

Bei seiner Rückschau auf das Jahr lobte Klemp das bürgerschaftliche Engagement im Bürgergarten, dessen Protagonisten das Bundesprojekt „Demokratie leben“ dezidiert vorstellten. Die wichtigsten Themen der Oranienburger Bündnisgrünen seien eine gesundes Kita- und Schulessen, der Verkehrsentwicklungsplan, das (abgelehnte) Stadtbuskonzept und das Überarbeiten der städtischen Baumschutzsatzung. Als politischen Erfolg wertete Klemp den künftigen Live-Stream der Stadtverordnetenversammlungen. Erstes Thema für 2018 sei ein Antrag, mit dem die „Materialschlacht“ im Wahlkampf beendet und die Anzahl der Plakate begrenzt werden soll.

Heiner Klemp zog Bilanz – auch zur Bürgermeisterwahl

Heiner Klemp zog Bilanz – auch zur Bürgermeisterwahl. Die Wähler hätten sich für ein „Weiter-so!“ entschieden. Das sei zu akzeptieren. Dem neuen Bürgermeister Laesicke junior wünschte er alles Gute.

Quelle: Robert Roeske

Als aus eigener Erfahrung besonders wertvoll hob Heiner Klemp die Arbeit des ambulanten Hospizdienstes Oberhavel hervor. Ehrenamtlich werden Sterbende und ihre Angehörigen betreut. Zunehmende Bedeutung erlange dabei die Trauerarbeit, sagte Argit Rutenberg, Koordinatorin des eingetragenen Vereins. Sie konnte am Ende des Empfangs eine Spendensumme von 272,50 Euro für dieses Projekt mitnehmen.

Von Helge Treichel

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