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Oberhavel Grüne trafen sich im Oranienwerk
Lokales Oberhavel Grüne trafen sich im Oranienwerk
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00:18 12.07.2017
Die Grüne Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock (Mitte) holte ihre Parteifreunde auf die Bühne. Quelle: Foto: Marco Paetzel
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Oranienburg

Aus den Boxen dröhnten die „Ärzte“ mit ihrem Schrei nach Liebe, über der Bühne im Oranienwerk hing eine grüne Flagge mit dem Slogan „Zukunft wird aus Mut gemacht“. Mut, das bedeutet für die Grünen vor allem, sich dem Klimawandel entgegen zu stellen.

Deshalb gebe es in Brandenburg wegen der kalten Mainächte eine schlechte Süßkirschenernte und knapp die Hälfte der Bienen hätten den Winter nicht überstanden. In Oranienburg seien in den extremen Regentagen rund 260 Liter Wasser pro Quadratmeter gefallen, fast soviel wie in Berlin innerhalb eines halben Jahres. „Das zeigt, wie dramatisch die Lage auch direkt hier vor Ort ist“, sagte Annalena Baerbock. Die Bundestagsabgeordnete eröffnete mit ihrer Rede am Sonnabend die Sommerkonferenz der Partei im Oranienwerk.

Bürgermeister-Kandidat Heiner Klemp stellte sich den Parteifreunden im Oranienwerk vor, er will Verwaltungschef in Oranienburg werden. Quelle: Robert Roeske

Gekommen waren Grüne aus allen Teilen des Landes, um in Zeiten des Wahlkampfes in Workshops über Themen wie Chancengerechtigkeit für Kinder, gesundes Essen und faire Landwirtschaft, Klimaschutz und Kohleausstieg oder CO2-freien Verkehr zu sprechen. Auch der Oranienburger Bürgermeisterkandidaten der Grünen, Heiner Klemp, stellte sich vor. Er wolle für Oranienburg unter anderem erreichen, dass es eine städtische Küche für Kitas und Schulen gibt, damit das Essen nicht mehr angeliefert werden muss. „Ich will gesundes Essen mit regionalen Lebensmitteln für unsere Kinder.“ Auch ein Gründerzentrum für junge Unternehmer wolle er als Bürgermeister für Oranienburg erreichen. Dabei verwies Klemp auf Hennigsdorf, wo im Alten Gymnasium in den kommenden Jahren ein Gründerinnenzentrum für Frauen errichtet werden soll. Zudem fordert Klemp eine Stadtbuslinie mit vernünftigen Taktzeiten sowie Stromtankstellen für Elektroautos in der Stadt. Die einzige Tankstelle sei vor Jahren abgebaut worden, Hohen Neuendorf sei in Sachen E-Mobilität viel weiter. Klemp glaube an seine Chance, Bürgermeister zu werden – auch wenn es sieben Konkurrenten gibt. „Platz zwei muss es mindestens werden, damit es für die Stichwahl reicht. Das kann ich schaffen“, so der Grüne.

Petra Budke, Kandidatin für den Bundestagswahlkampf, schwor ihre Parteifreunde auf einen Haustürwahlkampf ein, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. „Grün macht den Unterschied, und Grün wird gebraucht“, rief Budke.

Die Parteifreunde strickten nebenbei auch mal ganz gemütlich. Quelle: Robert Roeske

Von Marco Paetzel

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