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Oberhavel Grünes Licht für den Nachtragshaushalt
Lokales Oberhavel Grünes Licht für den Nachtragshaushalt
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06:55 22.04.2017
Oberkrämer muss mehr investieren. Quelle: Marcus Hofmann/Fotolia
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Oberkrämer

Es wird eng in den Kitas und in den Horten in Oberkrämer. Nicht umsonst müssen – wie berichtet – in Vehlefanz und Bötzow neue Hortgebäude errichtet werden. Der Weg dafür ist seitens der Gemeindevertreter nun frei. 18 von 19 Abgeordnete stimmten am Donnerstagabend für den Nachtragshaushalt. Nur Margitta Bergmann (FDP) enthielt sich. Der neue Haushaltsplan beinhaltet Investitionen in Höhe von fast 6,5 Millionen Euro. Allein der geplante Hortneubau für 120 Kinder an der Dorfaue in Bötzow soll 2,34 Millionen Euro kosten. Für den Neubau für 90 Kinder nahe der Kita in Vehlefanz sind nach jetzigem Stand 1,94 Millionen Euro eingeplant.

Die Zeit drängt, wie Bürgermeister Peter Leys (BfO) am Donnerstagabend verdeutlichte. Gingen mit Stand vom 1. April dieses Jahres 771 Kinder in die Kitas in Oberkrämer – das sind schon 50 mehr als zum gleichen Stichtag 2016 –, könnten es im kommenden Kitajahr schon 888 Kinder sein. „Das sind so viele wie nie.“ Da ging ein kurzes Raunen durch die Reihen der Gemeindevertreter. Peter Leys schränkte zwar ein, dass es meistens dann doch einige Kinder weniger seien, aber die Zahl sei dennoch immens hoch.

Die Baugenehmigung für den neuen Vehlefanzer Hort liege noch nicht vor. Es fehle noch die Stellungnahme der unteren Wasserbehörde. Sie solle sehr bald kommen, dann starte auch schon die Submission. Der Bürgermeister hofft, dass es bereits im Mai losgehen könne. In Bötzow hingegen müsse noch gewartet werden. „Wir versuchen Fördermittel zu bekommen.“ Das aber sorge für eine Verzögerung, weil die entsprechende lokale Arbeitsgruppe erst Mitte Mai tage. Frühestens im Oktober sei mit dem Fördermittelbescheid zu rechnen, „vorher dürfen wir mit dem Bau nicht beginnen“, so Peter Leys. Der Bauantrag laufe aber schon.

Von Robert Tiesler

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