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Grüße vom Kunstfälscher

Malerei in Wendefeld Grüße vom Kunstfälscher

Der Maler Andreas Uckert hat Götz George zum Geburtstag ein Porträt gemalt - mit so wenig Falten wie möglich. 

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Andreas Uckert wollte Götz George keinesfalls alt aussehen lassen, deshalb verzichtete er auf den ganz spitzen Pinsel.

Quelle: Uwe Halling

Wendefeld. Den spitzen Pinsel hat Andreas Uckert weggelassen und nur die wirklich markanten Falten gemalt, die seiner Meinung nach in das Gesicht von Götz George gehören. "Die über der Stirn ist doch unverkennbar", sagt der Kunstfälscher über den Schauspieler, der gestern seinen 75. Geburtstag feierte und demnächst mit einem Geschenk aus Wendefeld rechnen kann. Uckert hat George porträtiert, vor einer abendlichen Kulisse in Duisburg. "Das war wieder eine meiner spontanen Ideen. Ich habe mir den Pinsel geschnappt und losgelegt." Das Bild zeigt den Schauspieler kurz nach "Dreh-Schluss" für einen neuen Ruhrpott-Tatort. Lässig sitzt er auf der Reling, ein kraftvolles Lächeln im Gesicht. Uckert sagt, er sei mit Schimanski, der Paraderolle Georges, groß geworden.

"Da war er wie ein Kumpel. Für uns Jungs jedenfalls. Jeder war stolz, wenn er ihn am Sonntag im Fernsehen gesehen hatte und am Montag in der Schule davon erzählen konnte." Aber auch in anderen Rollen sei der Schauspieler überzeugend und wunderbar unverkrampft gewesen. "Dafür habe ich ihn immer bewundert", gesteht Uckert, der auch eine Verbindung zu den Georges in seinem Stammbaum entdeckte. Der Filmproduzent Hans Lehmann, der mit Heinrich George gedreht habe, sei mit seiner Familie mütterlicherseits verbandelt gewesen, erzählt Uckert. Trotzdem habe sich das Management des Schauspielers nicht erweichen lassen, ein persönliches Treffen für die Geschenkübergabe zu arrangieren. Immerhin hat Uckert eine Adresse bekommen, an die er das Bild in den nächsten Tagen schicken will. "Ich habe erzählt, dass ich Fan bin und selber mal Schauspieler werden wollte, weil ich ihn im Fernsehen gesehen habe." Für den Fall, dass sich Götz George beim Kunstfälscher bedanken möchte, notierte der auf der Rückseite seine Adresse. Gleich neben der Widmung: "Gut, dass es Dich gibt".

Von Cindy Lüderitz

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