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Grundstein für neues Feuerwehrgerätehaus gelegt

Teschendorf Grundstein für neues Feuerwehrgerätehaus gelegt

Jahrelang mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr warten, ehe sie ein neues Gerätehaus bekommen. Das alte entsprach längst nicht mehr der heutigen Zeit. Zu klein war es auch.

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Bürgermeister Bernd-Christian Schneck und Landrat Ludger Weskamp schließen das Loch in der Bodenplatte.

Quelle: Uwe Halling

Teschendorf. Lange haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Teschendorf warten müssen. Sehr lange. Sie sind die letzten in der Gemeinde Löwenberger Land, die ein neues Feuerwehrgerätehaus erhalten. Gestern Nachmittag wurde der Grundstein dafür gelegt: mit honorigen Gästen, Ansprachen, Schnittchen und Sekt – eben standesgemäß.

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Innenminister, Landrat, Landes-, Kreis- und Kommunalpolitiker sowie viele Gäste waren dabei

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Ein Brief der Löschgruppe, ein Bild, eine Feuerwehrzeitung, Tageszeitungen, Amtsblatt, Bauzeichnung, Münzen und ein Stofflöwe – das alles befindet sich in der Kartusche, die der Brandenburger Innenminister Karl-Heinz Schröter und Landrat Ludger Weskamp (beide SPD) gestern im Fundament des neuen Feuerwehrgerätehauses versenkten. Das neue, zweigeschossige Haus löst den maroden Altbau ab, der sich quasi auf dem selben Areal befand, wo in den nächsten Monaten das neue Schmuckstück entsteht. Man kann fast von einem Millionenprojekt sprechen, denn 925 000 Euro soll das Haus kosten. Fast die Hälfte davon (416 425 Euro) stammen aus Fördermitteln. Im Mai wurde Bauamtsleiter Manfred Telm der Bescheid übergeben. Karl-Heinz-Schröter betonte: „Es ist

Der Kreis schließt sich

Vor 19 Jahren war Schröter als Landrat auch dabei gewesen, als in der Gemeinde der Grundstein für das erste Feuerwehrgerätehaus in Löwenberg gelegt wurde, erinnerte Bürgermeister Bernd-Christian Schneck. Jetzt – mit dem siebten Bau – schließe sich der Kreis. Alle anderen sechs Löschgruppen hätten seitdem ein neues Haus erhalten. 3,5 Millionen Euro seien investiert worden, dazu noch einmal drei Millionen Euro für neue Fahrzeuge. Landrat Ludger Weskamp maß der dezentralen Ansiedlung der Wehren eine große Bedeutung bei, „damit wir überall präsent sein können“. Er sagte, dass die Politik für solche Projekte wie das in Teschendorf die Voraussetzungen schaffen könne, die Arbeit leisteten die Menschen vor Ort; die Teschendorfer Kameraden wären allein in diesem Jahr schon 26-mal zum Einsatz gerufen worden.

Von Stefan Blumberg

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