Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Günstiger wohnen in Hohen Neuendorf
Lokales Oberhavel Günstiger wohnen in Hohen Neuendorf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:51 22.08.2014
Die ehemalige Klinik in Hohen Neuendorf. Quelle: MAZ Archiv
Anzeige
Hohen Neuendorf

Mehrere kreiseigene Liegenschaften würden dahingehend untersucht. Nach MAZ-Information sind darunter auch Immobilien in Oranienburg und Borgsdorf.

„In den vergangenen Jahren hat sich in Oberhavel die Situation für Mieter, die nur geringe Mieten zahlen können, deutlich verschlechtert“, begründet Irina Schmidt das Engagement. Die Nachfrage nach günstigen Wohnungen übersteige das Angebot zunehmend, was zu steigenden Mieten führe: „Hiervon ist auch der Landkreis Oberhavel betroffen, der die Kosten der Unterkunft für Empfänger von Grundsicherungsleistungen mit übernimmt.“

Mit Freude nahm Hohen Neuendorferin Brigitte Tham die Nachricht auf. Die 74-Jährige hatte im Januar 2011 zusammen mit Gleichgesinnten eine Initiative zum Aufbau eines Wohn- und Lebensprojektes auf dem ehemaligen Klinikgelände gestartet. Ein generationenübergreifendes Wohnprojekt sollte realisiert werden, unterstützt durch Fördermittel. Doch das Geld kam nicht, das Projekt lag auf Eis. „Ich bin glücklich, dass der Landkreis die Idee aufgreift“, sagt Brigitte Tham. „Da ist unser Einsatz nicht umsonst gewesen.“

Liegenschaft wurde zuletzt 2011 ausgeschrieben

Bereits seit Jahren versucht der Landkreis, den Gebäudekomplex sinnvoll zu verwerten. Die Liegenschaft wurde zuletzt im Juni 2011 ausgeschrieben. Die beiden eingegangenen Angebote entsprachen jedoch nicht den Erwartungen des Landkreises, sagt Irina Schmidt: „Die Ausschreibung wurde – wie es in solchen Fällen üblich ist – ohne Zuschlag aufgehoben.“ In den darauffolgenden Jahren hätten sechs Personen, Vereine oder Unternehmen ihr Interesse an der Liegenschaft bekundet – auch ohne Ausschreibung. Neben dem Wohn- und Lebensprojekt war das der Verein Schulbauernhof Havel-Aue. Eine erneute Ausschreibung sei eigens verschoben worden, um beiden Vereinen „eine realistische Chance für eine Teilnahme einzuräumen“, so die Kreissprecherin. Dabei habe die finanzielle Tragfähigkeit des Konzeptes im Fokus gestanden.

Objekt mit Geschichte

Bei dem Gebäude in der Schillerpromenade 1 bis 2 handelt es sich um eine 1937 mit 360 Betten eröffnete Jugendherberge, die 1945 zum Krankenhaus umfunktioniert wurde und seit Anfang 1999 leer steht.
1924 war dort nach der Entwaldung der Niederheide zunächst ein 100 Hektar großer Gutshof eingerichtet worden.
Die ehemalige Diabetesklinik, in den 1970er-Jahren aufgebaut, befindet sich im Eigentum des Landkreises. Die Gebäude besitzen eine Nutzfläche von rund 2200 Quadratmetern.

Enttäuscht und irritiert zeigt sich Havel-Aue-Vorsitzende Tina Lüneburg von den Wohnungsbauplänen des Kreises. Ihr Ziel war es, das Gebäude zu sanieren und dort Angebote für Klassenfahrten mit Gartenbau und Tierhaltung sowie Programme für die Kinder aus der Region zu etablieren. Irina Schmidt jedoch betont, „dass der Landkreis zu keiner Zeit verbindliche Zusagen gemacht beziehungsweise Absprachen gebrochen hat“.

Von Helge Treichel

Oberhavel Sommeraktion der Hofbuchhandlung Löwenberg auf der Insel Usedom - Ringelnatz statt Roulette

Noch vor Wochen versuchten hier Spieler beim Poker oder an Automaten ihr Glück, jetzt ein Unternehmen aus Löwenberg. Gewinne gibt es nicht zu holen, aber Bücher zu kaufen. 10.000 sind es gegenwärtig in der Heringsdorfer Spielbank. Das einstige Casino auf der Heringsdorfer Strandpromenade ist zu einem Antiquariatsmarkt geworden.

19.08.2014
Oberhavel Regelungen über den zulässigen nächtlichen Krach in Oranienburg - Böllern, wenn andere schlafen wollen?

Während Raketen zum Abschluss der Schlossparknacht mit Geknatter in den Himmel steigen und der bunte Funkenregen die Besucher zu „Aahs“ und „Oohs“ hinreißt, finden Anwohner zu nächtlicher Stunde keinen Schlaf. Und ärgern sich. Wie Uwe-Jens Sukow, der in der MAZ vom Dienstag seinem Ärger über das Geböller und die Kanonenschläge Luft machte.

19.08.2014
Oberhavel 38-Jähriger wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt - Während Kontrolle weggelaufen

Der 38-jährige Angeklagte wurde im vergangenen Jahre in Borgsdorf wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von der Polizei kontrolliert. Er verweigerte während der Kontrolle die Herausgabe der Fahrzeugpapiere und des Führerscheins, bezweifelte die Tempobeschränkung und wollte das Verkehrsschild sehen und war plötzlich verschwunden.

22.08.2014
Anzeige