Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Gullydeckel-Werfer soll 7 Jahre ins Gefängnis

Gefährliche Wurfgeschosse auf A10 Gullydeckel-Werfer soll 7 Jahre ins Gefängnis

Es ist die Horrorvorstellung eines Autofahrers: Ein Mann wirft schwere Gullydeckel von einer Brücke aus auf die A10 bei Birkenwerder – nicht nur einmal. 40 Kilo bringen die Wurfgeschosse auf die Waage. Ein Wunder, dass niemand verletzt wird. Trotzdem hat die Staatsanwaltschaft nun sieben Jahre Haft gefordert. Ein erstes Urteil wurde bereits aufgehoben.

Voriger Artikel
Hennigsdorfer „Pool-Bombe“ entschärft
Nächster Artikel
Erster „Späti“ in Oranienburg

Der mutmaßlichen Gullydeckel-Werfer könnte sieben Jahre hinter Gittern kommen.

Quelle: dpa

Neuruppin. Er soll zwei mehr als 40 Kilo schwere Gullydeckel von einer Brücke auf die Autobahn geworfen haben: Im neu aufgerollten Prozess am Landgericht Neuruppin hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag eine Haftstrafe von sieben Jahren für den Angeklagten gefordert, wie eine Gerichtssprecherin sagte.

Der 32-Jährige soll nach dem Willen der Ankläger wegen versuchten Mordes und vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr schuldig gesprochen werden. Der nächste Verhandlungstag ist für den 23. Juli angesetzt. Dann wird auch ein Urteil erwartet.

Bei dem Gullydeckelwurf auf die Autobahn 10 bei Birkenwerder wurden nach Angaben des Gerichts im Jahr 2012 fünf Fahrzeuge beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Angeklagte war 2013 vom Landgericht wegen vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil nach der Revision der Staatsanwaltschaft auf. Sie hatte damals sechs Jahre Haft gefordert.

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg