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„Gut ausgebildete Fachkräfte müssen gehalten werden“

Oranienburg „Gut ausgebildete Fachkräfte müssen gehalten werden“

Der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler (CDU) besuchte Dienstagvormittag den Produktionsstandort von Arzneimittelhersteller Takeda in Oranienburg. Im Gespräch mit Geschäftsführer Hans-Joachim Kaatz war vor allem der Fachkräftemangel ein großes Thema.

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Uwe Feiler (l.) im Gespräch mit Takeda-Geschäftsführer Hans-Joachim Kaatz.

Quelle: Nadine Bieneck

Oranienburg. Es war nicht der erste Besuch von Uwe Feiler (CDU) im Takeda-Werk in Oranienburg. Der Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Oberhavel/Osthavelland (Wahlkreis 58) besuchte die Produktionsstätte des international tätigen Pharmazieunternehmens in der Lehnitzer Straße in Oranienburg bereits im Februar diesen Jahres. Seit 2015 laufen dort Bauarbeiten für einen umfangreichen Erweiterungsbau. „Insgesamt 100 Millionen haben wir investiert und verbaut“, berichtet Takeda-Geschäftsführer Hans-Joachim Kaatz im Gespräch mit Feiler. „Man darf nicht vergessen: Wir produzieren hier in Deutschland, in Oranienburg, immerhin für den Weltmarkt“, erklärt Kaatz nicht ohne Stolz.

Uwe Feiler hört aufmerksam zu, fragt nach und registriert auch, mit welchen Unwägbarkeiten das Unternehmen zu kämpfen hat. Der Fachkräftemangel ist ein großes Thema. Er ist inzwischen auch in Oranienburg angekommen. „Wir brauchen gute Leute. Aus diesem Grund bildet Takeda gern und viel aus. Jeder Azubi, der nach seiner Ausbildung bei uns bleiben möchte, wird von uns übernommen“, erzählt Kaatz.

Qualität vor Quantität

16 neue Lehrlinge habe man in Oranienburg in diesem Jahr neu eingestellt: Pharmakanten, Chemilaboranten und Mechatroniker. Drei eingeplante Stellen seien jedoch unbesetzt geblieben. „Die Bewerberzahl war überwältigend. Doch wir haben das Gefühl, dass vor allem das Basiswissen der Bewerber immer schlechter wird. Wir stellen nicht mehr um jeden Preis ein. Qualität geht uns vor Quantität“, berichtet der Takeda-Geschäftsführer aus der Praxis. Feiler stimmt zu: „Der Fachkräftemangel ist nicht hinnehmbar. Ein Grund dafür: Es gibt zu viele Schulabgänger ohne Abschluss. Diese jungen Menschen fehlen uns später im Berufsleben.“ Als „großer Fan des föderalen Bildungssystems“ sei er dennoch für „einen bundesweit einheitlichen Qualitätsstandard, der von allen erreicht werden muss. Gute Fachkräfte müssen zudem in der Region gehalten und kontinuierlich weitergebildet werden.“ Nur so sei ein Schritthalten mit nationaler und internationaler Konkurrenz möglich. „Die Entwicklung des Takeda-Werkes, ein ganz wichtiger Arbeitgeber in der Region, ist beeindruckend“, resümierte Feiler nach der Visite. Der Austausch sei ihm wichtig, „ich möchte wissen, wo den Leuten der Schuh drückt“. Aus diesem Grund suche er regelmäßig den Kontakt mit Leuten und Unternehmen der Region. „Nicht nur in diesen Wochen, sondern durchweg in den vergangenen vier Jahren“.

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Der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler (CDU) besuchte am 12. September den Produktionsstandort von Arzneimittelhersteller Takeda in Oranienburg. Im Gespräch mit Geschäftsführer Hans-Joachim Kaatz war vor allem der Fachkräftemangel ein großes Thema.

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Von Nadine Bieneck

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