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Gute Stimmung beim „Muetzenball“

Oranienburg Gute Stimmung beim „Muetzenball“

Gut besucht war die zweite Auflage des „Muetzenballs“ im Oranienwerk am Sonnabend. Die Oranienburger Band „Projekt Muetzen“ beglückte ihre Fans mit Hits der letzten Jahrzehnte, Verstärkung kam von den Bands „Seelberg“ aus Hannover und „Refined“ aus Hamburg. Rund 140 Gäste kamen, teilweise mit schrägen Kopfbedeckungen.

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Die Oranienburger Combo war der Hauptact des Abends.

Quelle: Foto:Roeske

Oranienburg. Schlafmützen, Vikingerhelme, XXL-Sombreros – die Tanzfläche im Oranienwerk war am Sonnabend voll mit schrägen ­Kopfbedeckungen. Passend zum 2. Muetzenball, zu dem die Oranienburger Band „Projekt Muetzen“ geladen hatte. Rund 140 Gäste waren gekommen, der Saal war gut gefüllt. Vorne auf der Bühne rockte die Band Hits wie „TNT“ (AC/DC), „By the Way“ (Red Hot Chili Peppers) oder „Smells like Teen Spirit“ (Nirvana). Unterstützung bekamen die Lokalmatadoren von den Bands „Seelberg“ aus Hannover und „Refined“ aus Hamburg. Auch für die beiden Combos gab es ordentlich Applaus vom Publikum.

„Das ist ein richtig guter Abend", sagte Matthias Röthig, Bassist vom „Projekt Muetzen“. Er und seine Jungs haben mittlerweile acht Jahre Bühnenerfahrung. Dabei fing alles ganz klein an. Bei der Hochzeit eines Freundes stimmten die Gründungsmitglieder den Hit „Under the Bridge“ von den Red Hot Chili Peppers an. Der Applaus war lang und laut. Und so gründeten die Musiker 2008 das „Projekt Muetzen“. Seitdem spielen sie auf Stadtfesten oder Kneipen-Gigs in Oberhavel und Umgebung. Das Highlight war der Auftritt zum 800. Jubiläum, zu dem die Band in Oranienburg aufspielte.

Mehr als zwei Auftritte im Monat wollen die „Muetzen“ sich und ihren Familien aber nicht zumuten. „Wir tingeln nur rund um den Kirchturm“, sagt Gitarrist Matthias Schild, während er im Backstage-Bereich am Bierchen nuckelt. Einmal die Woche probt die Band außerdem im Keller des Oranienwerks. Hier entstand auch die Idee zum Mützenball. Die Band wollte mal etwas Eigenes auf die Beine stellen. Das Motto ist wie der Bandname inspiriert vom ersten Song, den die Jungs zusammen auf der Hochzeit spielten. „Im Video von ,Under the Bridge’ tragen alle Mützen, da kam uns die Idee für unseren Namen“, erklärt Gitarrist Schild, den alle nur „Möppi“ nennen.

Eine der verrücktesten Mützen im Publikum hatte sich Robert Bobber aufgesetzt. Ein Elch mit gelben Hörnern. „Die hat mein Vater von einem Skandinavien-Urlaub mitgebracht“, sagt der Oranienburger. Auch den Senior hatte er im Schlepptau, er trug stilsicher einen Vikingerhelm mit roten Zöpfen. Robert Bobber mag den Hauch Fasching, der beim Muetzenball mitschwingt. Außerdem ist er Fan von Livemusik, so oft wie möglich geht der junge Mann auf Konzerte. Das Oranienwerk ist für ihn ein idealer Veranstaltungsort. „Ich war hier auch schon zur Schlagerparty, hier wird immer richtig gefeiert“, sagt Robert Bobber.

Übrigens gab es vom „Projekt Muetzen“ am Sonnabend nicht nur Coversongs. Auf dem Sampler „Wir aus Oberhavel“ stellten die Muetzen ihren ersten eigenen Song „Abstellgleis“ vor, den sie auch im Oranienwerk spielten. Ob es im nächsten Jahr wieder einen Muetzenball geben wird, ist aber noch nicht zu hundert Prozent sicher. Auf jeden Fall sind „Projekt Muetzen“ 2017 bei der Oranienburger Rocknacht am 11. März zu sehen.

Von Marco Paetzel

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