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HSV Hamburg in Oranienburg

3. Liga Handball HSV Hamburg in Oranienburg

Wer hätte das gedacht? Die Oranienburger Handballer dürfen – wie schon im DHB-Pokal der Saison 2010/11 – gegen die Handballer aus Hamburg antreten. Damals verlor der OHC 18:48. Heute Abend sollte die Kluft nicht so groß sein.

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David Sauß bei seinem grandiosen Auftritt gegen Schwerin.

Oranienburg. HSV Hamburg – was für ein Name! Der klingt. Heute treten die Norddeutschen zum Pflichtspiel der 3. Liga Nord in Oranienburg an. Da weht ein Hauch von Champions-League mit, einer von deutscher Meisterschaft oder einer von Pokalsieg. Auch wenn der HSV – rein rechtlich – nicht mehr der alte Verein ist, bleibt er gefühlt der HSV. Der einstige Trainer Martin Schwalb, der jetzige Coach Jens Häusler, Ex-Nationalspieler Stefan Schröder, professionelle Bedingungen – das alles macht den Club zu keinem gewöhnlichen Drittligisten. Und außerdem ist das Team nach zwei Spielen bereits Tabellenführer.

„Aber die Mannschaft ist trotzdem kein Überflieger“, sagt David Sauß. Er hat sie bei einem Testspiel gegen einen Oberligisten gesehen. Der Oranienburger Rückraumspieler schätzt allerdings das äußerst schnelle  Spiel  der Hanseaten. „Die haben eine gute erste und zweite Welle. Wenn wir die in den Griff bekommen“, haben wir eine Chance“, so der Rechtshänder.

Hochgradig gefährliches Konterspiel

Dieses Tempospiel flößt auch Oranienburgs Trainer Christian Pahl Respekt ein. „Die bestrafen jeden Fehler gnadenlos. Wir dürfen deshalb im Positionsangriff kaum Fehler machen.“ Die Hamburger hätten eine beeindruckende erste Sieben. Zu ihnen zählt Christian Pahl die Rückraumspieler Lasse Kohnagel, den er noch aus gemeinsamen Potsdamer Zeiten kennt, Lukas Ossenkopp und Thorben Ehlers, die allesamt Bundesligaerfahrung besitzen. Auch auf der Torhüterposition sei das Team – unter anderem mit Dominik Plaue – gut besetzt. „Schon deshalb sind wir von der Papierform nicht in der Favoritenrolle“, so der Coach.

Der Hamburger Coach Jens Häusler erwartet ein schweres Spiel für sein Team. Er will, dass seine Mannschaft die Partie von Anfang an an sich reißt. Allerdings muss er auf drei Spieler verzichten: Forstbauer, Rundt, Papirow. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wolle der HSV viel erreichen. Christian Pahl glaubt, dass sein Team keine Ruhepause bekommen wird und sich keine Schwächephase erlauben darf. „Auf lange Sicht werden sich die Hamburger in der Liga durchsetzen. In einem Spiel kann man sie aber durchaus mal schlagen...“

„Wir werden die Kurve kriegen“

David Sauß trifft in dem Spiel auf „einen guten Freund“: Lukas Ossenkopp. „Wir haben regelmäßig Kontakt, haben uns aber nicht über das Spiel ausgefragt.“ Aus seiner Sicht sollte sich jedes Team aufs eigene Spiel konzentrieren. Nach der Pleite in Altjührden (19:22) ist das auch nötig. David Sauß: „Das war unterirdisch. Wir werden die Kurve kriegen!“

Von Stefan Blumberg

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