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Oberhavel Hackedicht hinterm Steuer
Lokales Oberhavel Hackedicht hinterm Steuer
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14:38 28.08.2016
Der Fahrer war so betrunken, dass er Schlangenlinien fuhr. Quelle: dpa
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Oranienburg

Am Freitag informierte ein Zeuge die Polizei darüber, dass ein polnischer VW-Kleintransporter auf der A10 am Autobahnkreuz Oranienburg in starken Schlangenlinien fuhr. Beamte des Autobahnpolizeireviers Walsleben stoppten den Fahrer, ein Atemalkoholtest bei dem 52-jährigen ergab einen Wert von 3,04 Promille. Es erfolgte eine Blutentnahme. Bis zur Ausnüchterung blieb der Fahrzeugführer im Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Barnim. Der Führerschein wurde sichergestellt, die Weiterfahrt untersagt und eine Sicherheitsleistung erhoben.

Oranienburg: Werkzeuge gestohlen

In der Zeit von Freitag, 23 Uhr, bis Sonnabend, 13.20 Uhr, drangen Unbekannte in ein Firmengrundstück an der Lehnitzschleuse in Oranienburg ein. Die Täter gelangten zunächst nach dem Einschlagen einer Scheibe in den ersten Teil einer Gewerbehalle, wo sie aus einer Firma für Holzverarbeitung und Theaterbau einen Safe mit Fahrzeugdokumenten, Schlüsseln und Bargeld sowie mehrere elektrische Geräte stahlen. Danach kamen die Täter nach dem Aufstemmen eines Metalltores in den zweiten Teil der Halle. Dort entwendeten sie ebenfalls diverse Baumaschinen und Werkzeuge einer Steinverarbeitungsfirma. Es entstand ein Schaden von etwa 15 000 Euro. An beiden Tatorten sicherten Beamte der Kriminaltechnik Spuren. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Oranienburg: Radfahrer verletzt

Beim Überholen stieß eine 49-jährige Renault Fahrerin auf der Ortsverbindungsstraße nach Bernöwe mit einem 49-jährigen Fahrradfahrer zusammen. Der Radler hatte versucht, vor dem PKW die Straßenseite zu wechseln. Der Radfahrer stürzte in Folge der Kollision und erlitt schwere Kopfverletzungen. Er konnte vor Ort nicht zum Unfallhergang befragt werden und wurde zur stationären Aufnahme mit dem Rettungsdienst in das Unfallkrankenhaus Berlin-Buch gebracht. Gegen die Unfallverursacherin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet. Zudem erlitt sie einen Schock und musste im Krankenhaus Oranienburg ärztlich behandelt werden. Am Auto und am Fahrrad entstand Sachschaden.

Dollgow: Brennende Holzstapel

Bisher unbekannte Täter steckten am Sonnabend gegen 8.50 Uhr an einem Feldweg, etwa 400 Meter abseits der Ortsverbindungsstraße zwischen Dollgow und Großwoltersdorf, zwei Holzstapel mit einem Volumen von etwa 500 Kubikmetern in Brand. Das Holz brannte vollständig nieder. Ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Waldstück konnte verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Löwenberger Land: Sekundenschlaf mit Folgen

Ein 22-jähriger Hyundai Fahrer kam am Sonntagmorgen auf der Großmutzer Dorfstraße auf gerader Fahrbahn nach links ab und stieß mit zwei stehenden Fahrzeugen zusammen. Der Fahrer gab an, dass er während der Fahrt eingeschlafen sei. In Folge des Zusammenstoßes entstand ein Gesamtschaden von zirka 11 000 Euro, wobei das Auto des Unfallverursachers nicht mehr fahrbereit blieb. Der Fahrer, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet wurde, verletzte sich leicht am Arm. Eine ärztliche Versorgung wünschte er vor Ort nicht.

Oberhavel: Sieben Sünder

Bei Verkehrskontrollen erwischten Beamte am Wochenende sieben Verkehrsteilnehmer, die unter Einfluss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel standen. Ein 35-jährigen Mopedfahrer im Buberower Weg in Kraatz etwa hatte 1,68 Promille, ein 34-jähriger Renault Fahrer in der Strelitzer Straße in Oranienburgeiner 1,10 Promille. Der Fahrer gab zu, vor Fahrantritt auch Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht einmal einen Führerschein hat. Aufgrund dessen wurden Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Meseberg: Störungsfreier Regierungsempfang

Die polizeilichen Maßnahmen zum Schutz der Bundeskanzlerin und ihrer Gäste verliefen am Wochenende auf Schloss Meseberg ohne Störungen. Angela Merkel hatte im Rahmen EU-weiter Gespräche die Regierungschefs von Dänemark, Finnland, der Niederlande sowie Schwedens zu einem Abendessen am Freitag und die Ministerpräsidenten Bulgariens, Kroatiens, Österreichs und Sloweniens zu einem Mittagessen am Sonnabend ins Gästehaus der Bundesregierung eingeladen. Die Polizeidirektion Nord gewährleistete mit etwa 150 Beamten unter Führung des Leiters des Direktionsstabes Jörg Müller und in Zusammenarbeit mit der Berliner und der Bundespolizei sowie dem BKA die Sicherheit der Bundeskanzlerin und ihrer Staatsgäste. Während die Kanzlerin mit dem Hubschrauber anreiste, mussten die Repräsentanten der anderen Staaten von und zum Flughafen Tegel begleitet werden. Insbesondere auf der B 96 und auf der B 167 in Löwenberg kam es deshalb zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Von MAZonline

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