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Oberhavel Hafenfest Velten
Lokales Oberhavel Hafenfest Velten
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06:37 23.05.2016
Dalibors Roadshow holte nicht nur den Matrosenanzug, sondern auch Seemannslieder zum Hafenfest aus der Seemannskiste. Quelle: Fotos: Ulrike Gawande
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Velten

„Auf hoher See gibt es keine Sünde, da ist die Welt so schön, wie sie einst war.“ Doch so zartfühlend wie der maritime Songtext auch klingen mag, so rockig und verwegen wurde er von Dalibors Roadshow aus Kremmen dargeboten. Zudem erschien nicht nur jeder Seemannssong, vom Freddy Quinn-Klassiker „Junge, komm bald wieder“ bis hin zu „Wir lieben die Stürme“ in neuem Klanggewand, sondern auch Frontmann Andreas Dalibor zauberte stets neue Verkleidungen aus der Seemannskiste zutage. Den Zuschauern gefiel es, waren doch viele extra für die Band nach Velten gekommen, die sich anschließend, wie beim Lied über die Toleranz oder bei „Wenn einer einen Traum hat“ von einer völlig anderen musikalische Seite zeigten.

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Hafenfest in Velten

Es war ein Hafenfest in Velten, wie es entspannter und sonniger nicht sein konnte. Viele Besucher nutzten die drei Tage Hafenspaß mit einem bunten Angebot für Groß und Klein, Jung und Alt. „Das Fest etabliert sich und soll zur Tradition werden“, erklärte Veltens Stadtsprecherin Ivonne Pelz. Am Sonnabendmorgen lieferten sich acht Drachenbootcrews bei idealen Bedingungen erbitterte Zweikämpfe. Bürgermeisterin Ines Hübner saß im bunt zusammengestellten Boot von Boxer Marco Schulze, und Nicolas Wasylyszyn, stellvertretender Bürgermeister aus Veltens Partnerstadt Grand Couronne, trat im Team des Jugendclubs „Oase“ an. In die Ruder legte sich auch Rosa-Rasa, das Boot der Oberschule Velten, besetzt mit Schülern, Lehrern und Eltern. Ein Spaß für alle, auch wenn es „nur“ zu einem zweiten Platz reichte. Denn als Sieger des Rennens stieg am frühen Nachmittag die Mannschaft des Fußballclubs FC 98 Hennigsdorf aus dem Boot.

Es war Zeit für Rummel, Musikprogramm und Gaumenfreuden. Die Karussells drehten ihre Runden und am Stand der französischen Partnerstadt warteten Käsespezialitäten, wie der zartschmelzende Neufchatel aus der Normandie und Wein auf die Gäste. „In Grand Couronnes Industriehafen wäre so ein schönes Fest nicht möglich“, berichtete Nicolas Wasylyszyn, der sich seit Jahren für den Jugendaustausch engagiert. Früher sei man mit dem Verkaufsstand, dessen Erlös dem Projekt zugute kommt, stets zur Ostermeile gekommen, erinnerte sich Ellen Linke, die sich über die Unterstützung des Partnerschaftskomitees freute. Nun also zum Hafenfest. Doch der Platz des Standes sei nicht ideal gewählt, bedauerte sie. Viele Besucher hätten ihn erst nach längerem Suchen gefunden.

So lässt sich noch das eine oder andere beim nächsten Hafenfest 2017 optimieren. Beispielsweise die noch größere Einbindung des Hafens ins Festgeschehen, wie es sich Familie Engelschalt wünschen würde. Wobei jedoch Ivonne Pelz dagegen hielt, dass am Sonntag, wenn die Oldtimer das Hafengelände bevölkern, auch die „Sehnsucht“, der Oranienburger Nachbau einer niederländischen Statenyacht, zu Ausfahrten auf dem Stichkanal auslaufen wird.

Von Ulrike Gawande

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