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Handwerker sind im Stechlinseecenter

Neuglobsow Handwerker sind im Stechlinseecenter

Nach der Entscheidung, das Center in den Händen der Menschen aus Neuglobsow zu lassen, der Gründung des Vereins „Begegnungsstätte Stechlin“, der Vorlage des Nutzungskonzeptes und dem Beginn der Umbauarbeiten im Gebäude nimmt die Umsetzung des Projektes immer mehr Gestalt an.

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Wolfgang Schmolke (r.) erläutert Benjamin Grimm die Bedingungen im Stechlinseecenter.

Quelle: Stefan Blumberg

Neuglobsow. Die Umbauarbeiten am Stechlinseecenter haben begonnen. Die Handwerker sind dabei, eine Toilette ins Erdgeschoss zu integrieren. Die befand sich bisher im Keller und galt laut Wolfgang Schmolke alles andere als praktikabel. So mussten Behinderte über eine Schräge hinauf ins Center kommen, um dann per Fahrstuhl in den Keller zu fahren. Der Fahrstuhl war eh als immenser Kostenfaktor ausgemacht worden (bis zu 4000 Euro im Jahr). Der Vorsitzende des Vereins „Begegnungsstätte Stechlin“ informierte den Bundestagskandidaten Benjamin Grimm (SPD) am Dienstag bei einem Rundgang durch das einst prestigeträchtige Center auch darüber, dass der Bereich, in dem das Café entsteht, bereits in Angriff genommen wurde.“ Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Auch die Kegelbahn sollte als Einnahmequelle dienen

Absicht ist, dass das Café im Frühjahr 2018 eröffnet. Der Biohof Altglobsow und die Manufakatur „Drei Jahreszeiten“ werden das Café betreiben (MAZ berichtete). Benjamin Grimm, der sich auf Wahlkampftour befindet, interessierte die Finanzierung des Projektes, wenn es denn erst am Laufen sei. Die festen Einnahmen seien Mieten (Café, Feuerwehr, Amtswirtschaftshof) sowie die Parkgebühren. Ideen gebe es, dass die Bundeskegelbahn Geld einspiele. Dazu solle die Bahn, so Vereinsmitglied Margitta Schmolke, Kegelklubs schmackhaft gemacht werden. Während der Urlaubssaison sei die Unterbringung größerer Gruppe zwar schwierig, aber außerhalb nicht. Der Verein gründete sich extra, um das 2004 eröffnete Stechlinseecenter zu erhalten, nachdem es von Anfang rote Zahlen geschrieben hatte. Wolfgang Schmolke: „Es stellte sich die Frage: zunageln oder weiterbetreiben? Wir betreiben es mit unserem Konzept weiter.“

Von Stefan Blumberg

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