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Hansa-Hools randalieren im Regionalexpress

Polizeigroßeinsatz in Oranienburg Hansa-Hools randalieren im Regionalexpress

Anhänger von Hansa Rostock haben am Samstag für einen Polizei-Großeinsatz am Bahnhof in Oranienburg (Oberhavel) gesorgt. Die Hansa-Hools waren auf der Rückreise von einem Auswärtsspiel und hatten im Zug randaliert. 200 Polizisten mussten eingreifen und Pfefferspray einsetzen.

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Nicht zum ersten Mal kam es am Sonnabend zu einem Polizeieinsatz auf dem Oranienburger Bahnhof.

Quelle: Archivfoto: Helge Treichel

Oranienburg. Zu einem Polizeigroßeinsatz mit mehr als 200 Beamten kam es am späten Sonnabend im Oranienburger Bahnhof. Drei Polizisten wurden dabei leicht verletzt.

Anhänger des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock hatten in einem Regionalexpress auf der Rückreise von einem Auswärtsspiel randaliert, wobei es in den ersten beiden Wagen durch Vandalismus zu erheblichen Sachbeschädigungen kam. „Die wollten wohl den Zug auseinandernehmen“, sagte ein Polizeisprecher.

Die Hools sorgten bereits in Berlin für mächtig Ärger

Das Zugpersonal stellte die Beschädigungen gegen 21.20 Uhr nach der Abfahrt der rund 300 Rostock-Anhänger am Berliner Hauptbahnhof fest. „Das Verhalten der Fußballrandalierer machte eine Weiterfahrt unmöglich, sodass der Zug in Oranienburg gestoppt wurde und die Personen den Zug verlassen sollten“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag. Das Großaufgebot von mehr als 200 Beamten der Bundespolizei sowie der Landespolizei Brandenburg und Berlin sei notwendig gewesen, um die Ordnungsmaßnahmen durchzusetzen und die strafrechtlichen Ermittlungen einzuleiten.

Erst nach 3 Uhr ging die Fahrt weiter

Nach dem Halt des Zuges flüchteten einige der Randalierer über die Gleise des Oranienburger Bahnhofs. „Hier kam es durch die Polizeikräfte zum Einsatz von Pfefferspray“, so der Sprecher. Beamte zweier Berliner Hundertschaften hätten in Oranienburg die Personalien von 270 Personen festgestellt. Erst nachdem sich die Lage beruhigt hatte, ging die Fahrt um 3.17 Uhr nach Rostock weiter. „Für die Weiterfahrt dieser Personen mussten 70 Beamte zur Begleitung eingesetzt werden“, so der Polizeisprecher. Ab dem Bahnhof Neustrelitz übernahmen Einheiten der Bundespolizei und der Polizei des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Überwachung im Zug, ebenso sicherten sie die Ankunft am Rostocker Hauptbahnhof ab. Am Zielbahnhof stellten die Einsatzkräfte weitere Straftaten fest. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen mehrerer Straftaten aufgenommen, unter anderem wegen Landfriedensbruches.

Hansa liegt nach dem 0:2 beim Halleschen FC auf dem 18. Rang und damit auf einem Abstiegsplatz – offenbar zum Ärger der Fans.

Von Helge Treichel

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