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Hauptkreuzung bleibt gesperrt

Straßenbau in Velten Hauptkreuzung bleibt gesperrt

Die Kreuzung der L20 und L172 wurde nicht wie geplant am Wochenende wieder freigegeben. Laut Landesbetrieb Straßenwesen gibt es Probleme mit der Software für die Ampelschaltung an der Kreuzung. Im Veltener Rathaus kommt das nicht gut an.

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Wann die Kreuzung fertig ist, kann derzeit niemand sagen.

Quelle: Foto: PAetzel

Velten. Die Hauptkreuzung der Ofenstadt bleibt eine Großbaustelle: Die Kreuzung der L20 und L172 wurde nicht wie geplant am Wochenende freigegeben. Der Grund für die Verzögerung sollen laut Landesbetrieb Straßenwesen fehlende Anpassungen der Ampelsoftware an der Kreuzung sein. Es sei davon auszugehen, dass die Kreuzung auch in den kommenden Tagen gesperrt bleibt. Bislang konnte der Landesbetrieb noch nicht mitteilen, wann die Kreuzung fertig sein soll.

Im Veltener Rathaus ist man irritiert über die Verzögerung. „Wir sind ausgesprochen verwundert über die mangelnde und unzuverlässige Kommunikation des Landesbetriebes mit der Stadt Velten“, sagte Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD). Den Unmut der Bürger könne sie gut verstehen. Der Einfluss der Stadt, die bei den Arbeiten an den Landesstraßen nicht Bauherr ist, seien aber begrenzt.

Im Veltener Bauamt arbeitet man nun daran, die Umleitungsstrecke Hennigsdorfer Straße/Thälmannstraße zu verbessern. Als erste Maßnahme hat die Verwaltung am Freitagmorgen Rollsplitt auf die Fahrbahn aufbringen lassen. Er soll das Bitumen abbinden, das in den heißen Tagen flüssig geworden war. In den nächsten Tagen sollen außerdem die Randbereiche der Straße verstärkt werden. Eine Alternative zur Umleitungsstrecke gibt es nicht, die Stadt ist verpflichtet, die Strecke als Umleitung freizugeben. Reparaturarbeiten, die wegen der stärkeren Beanspruchung als Umleitung entstanden sind, wolle die Verwaltung beim Landesbetrieb geltend machen.

Auch die Autofahrer könnten entschädigt werden: Bitumenreste, die an den Reifen kleben geblieben sind, sollten sich zwar wieder ablösen. Sollte dies aber nicht der Fall sein, können Fahrzeughalter ihre Schadenersatzansprüche bei der Stadt geltend machen. Dafür steht im Rathaus die Mitarbeiterin Karin Hufnagl, Telefonnummer 03304/ 37 91 34, zur Verfügung.

Rund ein Jahr werden die Bauarbeiten für den grundhaften Ausbau des 500 Meter langen Teilstücks der L 172 insgesamt dauern, für die im kommenden Jahr die Berliner Straße rund um die Einmündung der Hafenstraße auch gesperrt werden muss. Rund 1,8 Millionen Euro investieren Land, Stadt und Stadtwerke gemeinsam in die Baumaßnahme.

Von Marco Paetzel

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