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Oranienburg Hauptsache gesund

Die vierte alternative Gesundheitsmesse fand am Sonntag im Oranienwerk an der Kremmener Straße statt. Sie vereinte 36 Aussteller, die über Möglichkeiten der Schmerztherapie ebenso informierten wie über Yoga im Alltag, Magnetschmuck, gesunde Säfte oder Farbberatung. Grundtenor bei Ausstellern wie Interessierten: Selbst vorbeugen.

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Die Heilpraktikerinnen und Physiotherapeutinnen Heike Frey und Katja Averdung (vorn) haben 2016 ihre Praxis in Schwante eröffnet.

Quelle: Foto: Robert Roeske

Oranienburg. „Man muss mehr Eigenverantwortung für seine Gesundheit übernehmen. Deshalb schaue ich mich hier um. Außerdem habe in gute Erfahrungen mit Magnetschmuck gemacht“, sagt Marita Hagen, die aus Liebenwalde zur alternativen Gesundheitsmesse nach Oranienburg gekommen war. Gerade die ganzheitliche Betrachtung des Körpers und seiner Gesundheit werde in der Schulmedizin vernachlässigt, findet Heike Wolf. „Und Gesundheit brauchen wir doch alle, deshalb bin ich heute hier“, sagt die Oranienburgerin. Und Petra Brombosch aus Birkenwerder sucht Rat bei alternativen Heilmethoden in Sachen Schmerzen. Mit Tabletten und Schulmedizin sei sie nicht weitergekommen, nun sucht sie hier Hilfe, den Schmerz zu vertreiben.

36 Aussteller vereinte die vierte alternative Gesundheitsmesse im Oranienwerk, organisiert von Petra Michael. Es gab auch das Angebot von Erste-Hilfe-Kursen, „viele wissen gar nicht, wie man mit einem Defibrillator umgeht, haben Angst davor“, so die Kaffee-Inhaberin.

Ebenfalls im schattigen Innenhof boten die Akustiker Diana Elsner und Marcus Schaper Hörtests an. Sie eröffnen ihr Fachgeschäft am Fischer-Parkplatz am 1. Juli. „Schlechter hören, ist ein schleichender Prozess. Viele haben sich über Jahre die vielen Eindrücke um sie herum schon abgewöhnt. Aber das Gehirn braucht die Gehöreinträge, um fit zu bleiben“, erklärt Marcus Schaper.

Zu den Ausstellern im Saal gehört Heilpraktikerin Heike Frey, die Trainingsgeräte aus Holz vorführt: „Kernpunkt ist, die oft verkürzten Muskeln zu dehnen und zu verlängern und anschließend zu kräftigen.“ Das sei das A und O bei Menschen, die den ganzen Tag verkrümmt sitzen und über Rücken oder Schulterschmerzen klagen. Sie selbst habe erst über die neuen Geräte gelächelt, nun bietet sie Mobilitätstraining in individuellen Kurse an. Karin Becker aus Berlin hat Kaffees und Tees der US-Marke Sisel mitgebracht, die Kräuter beinhalten und unter anderem die Fettverbrennung anregen. Gerd Scheer aus Jüterbog ist Referent der Firma Morinda, die Bio-Säfte der Noni-Frucht aus Tahiti importiert und in Bad Liebenwerda abfüllt. Er selbst schwört darauf: „Das Leben beansprucht uns stark. Mein Immunsystem ist stärker geworden, ich kann mehr Kräfte abrufen und bin ausgeglichener. Man kann damit Potenziale in sich wecken.“

Von Heike Bergt

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