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Oberhavel Hausbau: Woba soll mehr Kapital bekommen
Lokales Oberhavel Hausbau: Woba soll mehr Kapital bekommen
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00:37 18.03.2018
Die Woba braucht Geld. Quelle: dpa/Jens Kalaene
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Kremmen

In den Kremmener Ausschüssen der Stadtverordneten wird derzeit über eine mögliche Kapitalerhöhung der Wohnungsbaugesellschaft diskutiert. Dabei geht es um das geplante neue Wohnhaus an der Ruppiner Chaussee nahe des Netto-Marktes. Eine Kapitalerhöhung würde den Vorteil haben, dass die Kreditsumme für die Woba nicht mehr so hoch sei, erklärte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU), es würden dafür dann auch weniger Zinsen anfallen. Es gäbe eine Genehmigung für eine Bürgschaft, die würde aber höher ausfallen ohne die angedachte Kapitalerhöhung und somit auch den Haushalt belasten.

Am Donnerstagabend ist das Thema im Hauptausschuss (Beginn: 19 Uhr im Rathaus), auch der Finanzausschuss hat schon darüber diskutiert. „Wohnungsbau ist eine freiwillige Aufgabe der Stadt“, sagte Stefanie Gebauer (UWG/LGU), die Leiterin des Finanzausschusses. Es müsse an die Kosten für Pflichtaufgaben wie die Turnhallensanierung, für Kitaplätze und Feuerwehr-Neubau gedacht werden. Sie schlägt vor, das Geld von zwei Girokonten, die der Woba zuzuordnen seien, umzubuchen. „Dort liegen insgesamt etwa 750 000 Euro“, so Gebauer. Das sei Geld, das durch Woba-Wohnungen eingenommen worden sei. Der Finanzausschuss hatte diese Lösung bereits empfohlen.

Der erste Spatenstich für das neue Wohnhaus soll im April erfolgen.

Von Robert Tiesler

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