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Heiraten an extravaganten Orten

Löwenberger Land/Liebenwalde Heiraten an extravaganten Orten

Im Liebesdreieck Liebenwalde, Liebenberg, Liebenthal ist heiraten in. Insbesondere die Anlage von Schloss & Gut Liebenberg ist bei Brautpaaren gefragt – das besondere Ambiente macht’s. Aber auch in anderen Lokalitäten der Region kann geheiratet werden.

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Das Seepavillon in Liebenberg – ein außergewöhnlicher und daher gern gewählter Ort zum Heiraten.

Quelle: Standesamt Liebenwalde

Liebenberg/Liebenwalde. „Dreimal ’L’ wie Liebe – Liebenwalde und das Löwenberger Land bilden einen Standesamtsbezirk.“ Diese Schlagzeile stand Ende 2005 in der Märkischen Allgemeinen Zeitung. Der Zusammenschluss beider Ämter war damals (ab 2006) sowohl eine praktische Entscheidung als auch eine, die den besonderen Reiz von Liebenwalde, Liebenberg und Liebenthal ausmacht: das Liebesdreieck.

2005 schlossen in Liebenwalde 20 Paare den Bund fürs Leben, im vergangenen Jahr waren es 52, der zweitbeste Wert nach 2015 (56). Im gesamten Standesamtsbezirk pendelt die Zahl der Trauungen in den vergangenen Jahren zwischen 102 und 139 jährlich. Der am meisten angesteuerte Ort ist Liebenberg. „Insbesondere das Seehaus“, sagt Jeanett Giese, eine der drei Standesbeamtinnen. In Liebenberg bestehen gleich drei Möglichkeiten, sich trauen zu lassen: in der Kapelle, im Seehaus und im Teehaus. 2013 geht bislang als Rekordjahr in die Annalen ein: 97-mal gaben sich die Heiratswilligen in Liebenberg das Ja-Wort. Dort heiraten vor allem Auswärtige. Unter anderem Brautpaare aus Berlin und dem Umland steuerten Liebenberg an. Viele mögen jedoch auch die klassische Variante, wie sie im Rathaussaal vorzufinden ist.

Liebenwalder Rathaussaal für größere Gesellschaften geeignet

Ein sprunghafter Anstieg ist bei den Vermählungen im Liebenwalder Rathaus seit 2014 zu erkennen. Dessen Attraktivität habe durch den Umbau des Rathaussaal (plus neuer Bestuhlung) zugenommen. „Dort finden bis zu 80 Personen Platz. Wer eine größere Hochzeitsgesellschaft hat, kann den Saal nutzen und sich da trauen lassen“, so Jeanett Giese. In das Trauzimmer passen maximal 25 Personen. Weitere Optionen sind der Preußische Hof in Liebenwalde, die ehemalige Kirche in Kreuzbruch (seit 2015) und neuerdings der Hafen in Liebenwalde. Hier gab es am 29. April 2017 die erste Trauung, eine weitere Anmeldung liegt vor.

Anke und Felix Kuse gaben sich am 18. Juli 2015 in Liebenwalde das Ja-Wort. Dabei hatten sich die Grüneberger zuerst für die Kapelle in Liebenberg interessiert. „Aber das war uns dann zu teuer“, sagt Anke Kuse. Dann haben sie sich das Rathaus in Liebenwalde angesehen. „Das gefiel uns gleich und entsprach bei der Trauung auch unseren Erwartungen. Es war dort super, der Raum war schön hergerichtet und eine tolle Atmosphäre.“

Heiraten auf dem Hof, im Saal, in der Pension

Insgesamt können Heiratswillige im „Liebesdreieck“ zwischen zwölf zum Teil extravaganten Lokalitäten entscheiden, in denen sie den Bund fürs Leben schließen möchten. Neben denen in Liebenberg zählen der Hof Landlust in Falkenthal, der Bürgersaal Löwenberg und die Pension Koch in Großmutz (hier in würdevoller Form unterm Pavillon) dazu. Von der Liste gestrichen ist das Schloss in Hoppenrade. Bis 2012 fanden dort regelmäßig Trauungen statt, mit dem Eigentümerwechsel endete dieses Angebot. Und Linde setzte sich nicht als Trauort durch. Ein Paar heiratete 2010 in der entweihten Kirche.

Birgit Gräben, Andrea Goldhammer und Jeanett Giese sind die drei Standesbeamtinnen. Sie wechseln sich ab. Der jeweilige Wochenenddienst nimmt die Trauungen am Freitag und Sonnabend vor. Zwei Hochzeiten an einem Tag seien möglich, „denn wir wollen keine Massenabfertigungen“, so Jeanett Giese. Manchmal müssten die Standesbeamtinnen von einer Trauung in Großmutz zur anderen in Kreuzbruch flitzen – dann wird es Stress.

Ein Trend über Zu- oder Abnahme der Trauungen ist nicht klar erkennbar. Aber für dieses Jahr gibt es schon wieder viele Anmeldungen. Sie alle setzen auf „dreimal ’L’ wie Liebe“.

Trauungen von 2008 bis 2016

(Standesamtsbezirk Liebenwalde/Löwenberger Land)

Liebenberg: Kapelle 280, Seehaus 207, Teehaus 104

Liebenwalde: Preußischer Hof 15, (Hafen, ab 2017) 1, Rathaus 321


Alle weiteren: Falkenthal (Hof Landlust) 64, Hoppenrade (Schloss, bis 2013) 20, Löwenberg (Bürgersaal) 15, Linde (ehemalige Kirche) 1, Großmutz (Pension Koch) 8, Kreuzbruch (ehemalige Kirche, ab 2015) 3

Von Stefan Blumberg

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