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Hennigsdorf: Arbeiter außer Lebensgefahr

Unfall bei Ziel-Umbau Hennigsdorf: Arbeiter außer Lebensgefahr

Der 23-jährige Arbeiter, der am Montag bei Bauarbeiten am Hennigsdorfer Ziel-Center verletzt wurde und in ein Krankenhaus geflogen wurde, ist nicht allzu schwer verletzt. Er habe Glück im Unglück gehabt, erklärte Center-Managerin Birgit Kliem auf MAZ-Anfrage.

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Der Kran konnte das Glasdach offenbar nicht mehr geradehalten. Ein Busfahrer nahm den Moment nach dem Sturz auf.

Quelle: Privat

Henngsdorf. Die Verletzungen des 23-jährigen Arbeiters, der am Montag bei Bauarbeiten am Hennigsdorfer Ziel-Center verunglückt war, scheinen nicht lebensbedrohlich zu sein. Der Mann habe Glück im Unglück gehabt: „Nach meinen Informationen hat er sich den Arm gebrochen und ein paar Prellungen zugezogen, aber er hat wohl keine inneren Verletzungen“, erklärte Ziel-Center-Managerin Birgit Kliem auf MAZ-Anfrage. Der Unfall werde auch keine Auswirkungen auf den Zeitplan des Ziel-Umbaus haben. Am Montag war die Baustelle zwar bis zum späten Nachmittag nach dem Unfall erstmal gesperrt, danach ging es aber normal weiter. „Wir liegen also voll im Zeitplan“, so Birgit Kliem. Am heutigen Mittwoch würden Vertreter der Berufsgenossenschaft auf der Baustelle vorbeischauen, um sich über die Umstände des Unfalls zu informieren.

Diese sind aber derzeit noch unklar. Von der Polizei hieß es, eine Scheibe sei während des Transports durch einen Kran zerbrochen und auf den 23-Jährigen gefallen. Der Busfahrer Roland Schwarzlose, der den Unfall beobachtet hatte, schildert ihn jedoch ganz anders. Demnach hatte der Arbeiter auf einem Glasvordach auf der Rückseite des Ziels gestanden, das abgebaut werden sollte und sei dann während des Abflexens der Halterungen mit dem Dach in die Tiefe gestürzt. Auch der Kran, der das Dach hielt, habe den Unfall nicht verhindern können, weil es in Schräglage geraten war. „Das waren bestimmt sechs Meter freier Fall, das sah schon richtig übel aus“, sagte der Busfahrer.

In dem Fall wird die Polizei noch Zeugen vernehmen, um den Tathergang genau zu rekonstruieren, erklärte Sprecherin Dörte Röhrs gestern dazu. Das werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Von Marco Paetzel

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