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Hennigsdorf: Entwarnung bei 30 Kindern

Tuberkulose in der Kita Hennigsdorf: Entwarnung bei 30 Kindern

Mehr als 30 Kinder der Hennigsdorfer Kita „Pünktchen und Anton“ haben sich wohl nicht bei einem Jungen angesteckt, der an Tuberkulose erkrankt ist. Das haben Untersuchungen des Gesundheitsamtes ergeben. Allerdings müssen die Kinder in etwa zwölf Wochen erneut untersucht werden.

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Mehr als 30 Kitakinder mussten sich auf Tuberkulose untersuchen lassen.

Quelle: Stadtverwaltung

Hennigsdorf. Mehr als 30 Kinder der Hennigsdorfer Kita „Pünktchen und Anton“ wurden vergangene Woche vom Gesundheitsamt auf Tuberkulose untersucht, weil sie mit einem erkrankten Jungen in Kontakt gekommen waren. Nun gibt es eine erste vorsichtige Entwarnung. „Bei diesem ersten Test gab es keine Auffälligkeiten“, erklärte Ronny Wappler, Sprecher der Oberhaveler Kreisverwaltung. Allerdings müssten sich die Kinder in etwa zwölf Wochen nochmals einem Hauttest unterziehen, um eine TBC-Infektion mit letzter Sicherheit ausschließen zu können. „Die Krankheit hat ja eine Inkubationszeit von bis zu einem halben Jahr, deshalb muss man die Untersuchung wiederholen“, erklärte Wappler. Auch die Familienmitglieder des Jungen sowie seine Kita-Erzieherinnen werden Anfang März vom Gesundheitsamt untersucht, sie müssen sich einem Bluttest unterziehen. Anfang Mai soll es für alle Betroffenen abschließende Ergebnisse geben, kündigte Wappler an.

Mitte Januar war bekannt geworden, dass der Junge, der die Kleinkindgruppe der größten Hennigsdorfer Kita besucht, mit der gefährlichen Lungenkrankheit ins Krankenhaus gebracht werden musste. Seitdem hatte das Gesundheitsamt des Kreises systematisch nach Personen aus dem familiären Umfeld und der Kita gesucht, die mit dem Jungen in Kontakt gekommen sein könnten.

Verwirrung hatte es über die Art der Tuberkulose gegeben, an der der Junge erkrankt ist. Zunächst hatte die Kreisverwaltung dementiert, dass es sich dabei um die gefährlichere offene Variante der TBC handelt. In der vergangenen Woche hatte Ronny Wappler dann darüber informiert, dass es doch eine offene Tuberkulose ist, von der allerdings dennoch keine besonders große Gefahr ausgehe.

Die Lage in der Kita war in den ersten Tagen angespannt, weil viele Eltern besorgt um ihre Kinder waren. Die Hennigsdorfer Stadtverwaltung hängte ein Infoblatt aus, die Kreisverwaltung berief einen Elternabend zur Information ein. Mittlerweile ist der Alltag in die Kita eingekehrt. Auch dem Jungen geht es inzwischen wieder besser.

Von Marco Paetzel

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