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Hennigsdorf: Mögliche TBC-Infizierte gefunden

Tuberkulose-Fall in der Kita Hennigsdorf: Mögliche TBC-Infizierte gefunden

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass ein Junge der Hennigsdorfer Kita „Pünktchen und Anton“ an Tuberkulose erkrankt ist. Nun sind erste Personen aus dem Umfeld des kranken Jungen gefunden, die auch infiziert sein könnten. Sie sollen voraussichtlich kommende Woche näher untersucht werden. Die Suche geht indes weiter.

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Die Kita „Pünktchen und Anton“ ist die größte Kita in Hennigsdorf.
 

Quelle: Stadtverwaltung

Hennigsdorf.  In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass ein Junge der Hennigsdorfer Kita „Pünktchen und Anton“ an Tuberkulose erkrankt ist. Nun sind erste Personen aus dem Umfeld des Kindes, die ebenfalls infiziert sein könnten, gefunden. „Kontaktpersonen mit einem erhöhten Infektionsrisiko erhalten eine spezifische Untersuchung“, erklärte Ronny Wappler, Sprecher der Kreisverwaltung. Der Beginn dieser Untersuchungen sei aller Voraussicht nach in der kommenden Woche. Die Suche nach möglichen Infizierten geht aber weiter, Mitarbeiter des Fachbereiches suchen Kontaktpersonen im familiären Umfeld und in der Kita des kranken Jungen. Die Kitagruppe des Jungen wurde nicht geschlossen, der Betrieb in der Einrichtung mit 350 Plätzen geht weiter. „In der Kita ist der Alltag eingekehrt“, so Stadtsprecherin Ilona Möser.

 Am vergangenen Dienstag, als die Diagnose bekannt wurde, hatten sich aber viele besorgte Eltern in der Kita gemeldet und sich nach ansteckenden Lungenkrankheit erkundigt. Der erkrankte Junge hatte bereits wochenlang gefehlt und im Krankenhaus gelegen. Er stammt aus einer Gruppe mit 18 Kleinkindern bis drei Jahren. Ob andere Kinder angesteckt wurden, ist noch unklar. „Es handelt sich nach den uns vorliegenden Informationen aber um keine offene TBC“, erklärte Ronny Wappler, Sprecher der Landkreises, dazu Die Krankheit sei also weitaus weniger ansteckend als die gefährlichere offene Variante. Die Inkubationszeit beträgt sechs bis acht Wochen, der Junge könnte also andere angesteckt haben, die davon noch nichts merken.

Ein bis sechs Fälle von Tuberkulose gab es in den vergangenen fünf Jahren jedes Jahr im Landkreis. Tuberkulose ist eine ansteckende bakterielle Infektionskrankheit. Die Erreger befallen die Lunge und lösen etwa Husten aus. Sie kann durch Tröpfcheninfektion beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen werden. Mögliche Infizierte werden vom Fachbereich Gesundheit über die Krankheit und die erforderlichen prophylaktischen Maßnahmen informiert und mittels Bluttest, Röntgenaufnahme oder Hauttest untersucht. Um Gerüchten vorzubeugen, informierte die Kreisverwaltung darüber, dass der Junge kein Kind von Asylbewerbern sei.

 

Von Marco Paetzel

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