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Hennigsdorf: Schulhaus wird in zwei Jahren fertig

Neue Förderschule Hennigsdorf: Schulhaus wird in zwei Jahren fertig

Das neue Haus für die Regenbogen-Förderschule soll ab kommendem Jahr gegenüber vom Hennigsdorfer Bahnhof und der Bibliothek gebaut werden und Platz für rund 100 Kinder bieten. Eine eigene Turnhalle sollen die Schüler aber nicht bekommen.

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Die neue Schule soll gegenüber vom Bahnhof und der Bibliothek im Hennigsdorfer Zentrum entstehen.

Quelle: Skizze. Landkreis

Hennigsdorf. Die Planung der neuen Förderschule am Hennigsdorfer Bahnhof nimmt Konturen an. Die Kreisverwaltung lässt auf dem Gelände zwischen Rathaus und Bibliothek das neue Gebäude für die Hennigsdorfer Regenbogenschule bauen, die seit Jahren mit Platzproblemen zu kämpfen hat. Michael Kothera, Fachdienstleiter Bau und Unterhaltung beim Landkreis, stellte die Pläne am Donnerstagabend im Bauausschuss vor. Die neue Schule soll Platz für maximal zehn Klassen mit insgesamt 100 Kindern bieten und durchgängig zweigeschossig sein. Vorgesehen sind neben Unterrichtsräumen, die ihre Fenster zur ruhigen Innenseite des Hofes haben, Räume für Werken, Tonarbeiten oder Kochen. Im zweiten Stock soll es Räume für Logopädie, Ergotherapie, Gymnastik und einen Snoezelraum geben. Ob es für die Seite zur Bahnhof Schallschutzfenster geben soll, würden Prüfungen noch ergeben, erklärte Michael Kothera.

Eine Sporthalle ist dagegen nicht vorgesehen, die Kinder sollen – wie bisher – andere Hallen in der Stadt für den Unterricht nutzen. Auf dem Schulhof gibt es dafür einen Bolzplatz und ein Grünes Klassenzimmer. Birgit Tornow-Wendland (CDU) störte sich daran, dass es keinen Sportplatz geben soll. Michael Kothera versprach, die Frage noch einmal mit in die Kreisverwaltung zu nehmen.

Voraussichtlich bis März wird der Kreis den Bauantrag stellen, ein Jahr später könnten die Arbeiten losgehen. „Ziel ist es, dass die Schule zum Schuljahr 2018/19 eröffnet wird“, so Michael Kothera.

Die Stadt Hennigsdorf hatte dem Landkreis das Grundstück für die Schule übertragen, Im Gegenzug sollen in die Förderschule an den Havelauen des Kreises, in der bisher Schüler mit Lernschwächen unterrichtet werden, ab 2016 nach und nach Hennigsdorfer Grundschüler einziehen. Das hilft der Stadt, den großen Bedarf an Schulplätzen zu decken.

Von Marco Paetzel

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