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Hennigsdorf: Weitere 30 TBC-Fälle in der Kita?

Tuberkulose in der Kita Hennigsdorf: Weitere 30 TBC-Fälle in der Kita?

Etwa 30 Kinder der Kita „Pünktchen und Anton“ in Hennigsdorf (Oberhavel) müssen in der kommenden Woche auf eine mögliche Tuberkulose-Infektion hin untersucht werden. Die Angst davor ist groß. Kürzlich war bekannt geworden, dass ein Junge der Kita an der gefährlichen Lungenkrankheit leidet.

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Die Kita „Pünktchen und Anton“ in Hennigsdorf.

Quelle: Verwaltung

Hennigsdorf. Etwa 30 Kinder der Hennigsdorfer Kita „Pünktchen und Anton“ werden in der kommenden Woche auf eine mögliche Tuberkulose-Infektion (TBC) getestet. Das teilte Kreis-Sprecher Ronny Wappler der MAZ mit.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass ein Junge der Kleinkindgruppe mit der gefährlichen Lungenkrankheit im Krankenhaus liegt. Seitdem hatte das Gesundheitsamt nach Personen aus dem familiären Umfeld und der Kita gemacht, die mit dem Jungen in Kontakt gekommen waren. Diese Suche ist nun abgeschlossen.

Am Donnerstag gab es dazu eine Infoveranstaltung der Kreisverwaltung in der Kita. Dabei wurden Eltern informiert, dass der Junge doch an einer offenen Tuberkulose erkrankt sei. Dennoch: „Unter Berücksichtigung aller zum aktuellen Zeitpunkt vorliegenden medizinischen Befunde und dem Alter des Kindes liegt keine hochansteckende Erkrankungsform vor“, versicherte Sprecher Ronny Wappler.

Zunächst hieß es, der Junge habe keine offene Tuberkulose. Durch den ersten Befund habe sich der Nachweis noch nicht führen lassen, erst durch Folgeuntersuchungen konnte diese Form der TBC zweifelsfrei festgestellt werden, erklärte Ronny Wappler. Den besorgten Eltern wurde zudem erläutert, wie ihre Kinder genau untersucht werden. Die Elternversammlung in der Kita habe in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre stattgefunden.

Dem kranken Jungen geht es inzwischen wieder besser. „Er steht in fachärztlicher Behandlung und ist auf dem Weg der Besserung“, erklärte der Kreis-Sprecher.

Von Marco Paetzel

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