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Hennigsdorf Breite Schutzstreifen für Radler
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Breite Schutzstreifen für Radler
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17:08 13.06.2018
Die Fontanestraße soll ab 2020 saniert werden. Quelle: Paetzel
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Hennigsdorf

Die Hennigsdorfer Grünen werden am Donnerstag im Bauausschuss bei der Umgestaltung der Fontanestraße für die Ausbau-Variante 2 werben. Sie biete dem Rad- und Fußverkehr mehr Platz als die von der Stadtverwaltung favorisierte Variante 1, bei der der Radverkehr gemischt mit Kraftfahrzeugen bei Tempo 50 ohne Schutzstreifen fahren müsse und zusätzlich gemischt mit dem Fußverkehr auf dem Gehweg. „In der Koalition sind wir uns einig, dass der Radverkehr auf der Fahrbahn in jedem Fall einen Schutzstreifen benötigt. Jedoch plädieren wir Grünen für eine etwas breitere Fahrbahn und keine Gehwegfreigabe für Radverkehr, weil dies besonders unfallträchtig für Radfahrende an Einmündungen und beeinträchtigend für den Fußverkehr ist“, so Grünen-Chefin Petra Röthke-Habeck.

Der Schutzstreifen solle 1,50 Meter breit werden. Und: nur 50 Zentimeter mehr Fahrbahnbreite gegenüber Variante 1 bewirkten einen enormen Sicherheits- und Komfortgewinn, weil dadurch Radfahrende ihren Schutzstreifen und Zufußgehende ihren Gehweg jeweils für sich alleine hätten. Auto und Bus könnten sich problemlos auf der Fahrbahn begegnen, ohne den Schutzstreifen befahren zu müssen. All dies vereine Variante 2 in sich. „Sie hat eine klare Aufteilung - für alle von Vorteil und leicht verständlich. Variante 2 ist laut Gutachter der Machbarkeitsstudie sogar wirtschaftlicher herzustellen und alle Fans von Parkplätzen am Straßenrand können sich zudem über mehr Stellflächen freuen.“ erklärt Petra Röthke-Habeck. Sie wird im Ausschuss den entsprechenden Änderungsantrag zum Gestaltungsbeschluss für die Fontanestraße stellen.

Die SPD-Fraktion indes setzt auf die Variante 1 mit der Maßgabe, die Möglichkeit des Anlegens eines markierten Schutzstreifens (Linie plus Piktogramme) inklusive „Gehweg mit Radfahrer frei“ vorzusehen.

Von MAZonline

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