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Hennigsdorf DGB-Demo am Rathaus: Reden über Solidarität
Lokales Oberhavel Hennigsdorf DGB-Demo am Rathaus: Reden über Solidarität
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00:30 04.05.2018
Innenminister Karl-Heinz Schröter spricht auf der DGB-Demo vor dem Hennigsdorfer Rathaus. Quelle: Robert Tiesler
Hennigsdorf

Für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit – das war das Motto der diesjährigen Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Tag der Arbeit in Hennigsdorf. Am Dienstagvormittag führte ein Demonstrationszug von der Havelpassage zum Platz vor dem Rathaus. Dort ist dann eine Kundgebung abgehalten worden.

Es gehe darum, wieder kämpfen zu lernen, sagte Hans-Joachim Schumann, der Vorsitzende des DGB in Oberhavel. Es werde „für die Rechte aller arbeitenden Menschen überall in der Welt“ demonstriert. Er erinnerte an die Betriebsratswahlen in diesen Wochen. „Betriebsräte stehen für Vielfalt und Solidarität im Betrieb“, so Hans-Joachim Schumann.

DGB-Kundgebung in Hennigsdorf zum Tag der Arbeit 2018. Quelle: Robert Tiesler

Solidarität war auch das große Thema von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). In Bezug auf Donald TrumpsAmerica first“ sagte er: „Wir brauchen kein ,Deutschland zuerst’, wir brauchen Solidarität, und wir werden sie leben.“ Strafzölle für Stahl würden bei den Menschen in Hennigsdorf für Unsicherheit sorgen, man müsse zusammenstehen. „Ihr steht nicht alleine, wir werden uns für Hennigsdorf stark machen.“ Die industriellen Arbeitsplätze in der Stahlstadt müssten erhalten bleiben, so der Innenminister vor dem Hennigsdorfer Rathaus.

Hennigsdorf ist mit fast 4000 industriellen Arbeitsplätzen einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in der Region“, sagte Bürgermeister Thomas Günther (SPD). Zwar habe die Kommune nicht wirklich einen Einfluss darauf, aber die Stadt könne die Weichen in die Zukunft stellen: „Unsere Aufgabe ist es, für gute Rahmenbedingungen zu sorgen.“

Bürgermeister Thomas Günther bei der DGB-Kundgebung in Hennigsdorf. Quelle: Robert Tiesler

Volkmar Pohl, der Betriebsratsvorsitzende von Bombardier in Hennigsdorf, erinnerte an die erreichten Erfolge, dass die Stadt ein Produktionsstandort bleibe. „Aber wir müssen auch weiterhin kämpfen.“

Von Robert Tiesler

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