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Hennigsdorf Biotech-Startups aus Israel zu Besuch
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Biotech-Startups aus Israel zu Besuch
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17:06 07.09.2018
Landrat Ludger Weskamp (4.v.l.) begleitete die israelischen Startup-Chefs beim Rundgang durch das Unternehmen Sinfonie. Quelle: Robert Roeske
Hennigsdorf

Teamgeist, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit. „Diese Werte leben wir hier im Unternehmen“, erklärte Sinfonie-Chef Thomas Grellner, als er die beiden Geschäftsführer der israelischen Biotech-Startup-Unternehmen durch die Räume im Blauen Wunder führte. Hier werden Software-Lösungen für den Sozialmarkt entwickelt. Über die App „Sinfonie Mobil“ etwa ist die Pflege- und Betreuungsdokumentation auf Smartphones oder Tablets möglich. Die israelischen Gäste schienen beeindruckt vom Hennigsdorfer Unternehmen.

Der Kontakt zu den Startups geht auf eine Wirtschaftsdelegationsreise des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) im Mai zurück. „Wir wollen hier ein gemeinsames Technologiezentrum entwickeln und haben ein Interesse daran, zu schauen, wie das anderswo gemacht wird. Und Israel ist ein bekannter Biotech-Standort“, erklärte Oberhavels Landrat Ludger Weskamp aus seiner Sicht den Sinn der Reise. Die Deutsche Botschaft in Tel Aviv veranstaltete anschließend einen Startup-Contest, bei dem die Alpehbot und Neteera ins Finale kamen.

Sie bekamen nun kurzfristig die Möglichkeit, eine Stippvisite im Blauen Wunder zu machen. Ziel sei es, dass die Unternehmen sich vernetzen und kooperieren. Sinfonie-Chef Thomas Grellner bezeichnete die jungen Unternehmen als durchaus interessant, die Kontakte könnten – begleitet von der WInto wie auch die LSO Life Science Oberhavel – weiter ausgedehnt werden. Immerhin sehen die beiden Unternehmen Deutschland als Zielmarkt.

Neteera entwickelt ein Mikroradarsystem, mit dem via Hautoberfläche eine lückenlose Gesundheitsüberwachung möglich ist, etwa bei Schläfrigkeit oder Stress. Der Vorteil des Systems ist, dass es überall genutzt werden kann, nicht nur im Krankenhaus. Alephbot indes bietet eine Lösung, die – gestützt von künstlicher Intelligenz – dabei hilft, den Lautstärkepegel im OP zu senken. Das könne tausende Leben retten.

Von Marco Paetzel

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