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Hennigsdorf Ein Fest zu Weihnachten
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01:16 03.12.2018
„Weihnachtsengel“ sammelten Spenden für den Förderverein der Schule. Quelle: Foto: Marco Paetzel
Hennigsdorf

Aus den Töpfen im Lessinghaus dampfte es, Gulasch, Bigosz und Co. köchelten vor sich hin. In der Aula der Diesterweg-Oberschule war noch mehr los, hier gab es vom Henna-Tattoo-Stand bis zum Comiczeichnen eine Menge für die Gäste zu probieren. Und die waren wieder zahlreich erschienen zum mittlerweile 4. Kulturmarkt- Ein Fest zu Weihachten, der am Freitag wieder in der Oberschule stattfand. 1880 Menschen aus 90 Nationen leben derzeit in Hennigsdorf, von Vietnam über Polen oder Afghanistan bis Syrien. „Beim gemeinsamen Essen kommt man sich oft schneller nahe“, erklärte Hennigsdorfs Bürgermeister Thomas Günther. Und genau das ist die Idee, die schon seit 20 Jahren in Hennigsdorf immer wieder um die Weihnachtszeit mit einem Fest gefeiert wird: Asylbewerber kochen Speisen aus ihren Ländern und kommen so mit den Hennigsdorfern ganz zwanglos ins Gespräch. Zunächst wurde die Veranstaltung, die damals noch „ein Fest wie Weihnachten“ hieß, im obersten Stock des Ziel-Centers gefeiert, ab 2014 dann in der Diesterwegschule, deren Mädchen und Jungen nun mit eigenen Ständen kräftig an der Gestaltung mitwirken.

Organisiert wird das Fest vom Ausländerbeirat, auch Stadtverwaltung, Pur, das Aktionsbündnis HALT & Co. halfen mit. Arpad Nagy, Vorsitzender des Ausländerbeirats, freute sich zwar, dass so viele Gäste gekommen waren. Augenscheinlich war aber, dass es viel weniger Speisen aus anderen Ländern gab als noch in den vergangenen Jahren. „Wir haben dieses Mal nur Bulgarien, Polen, die Ukraine, Russland und Ungarn kulinarisch vertreten“, sagte Nagy. Es hätten sich in diesem Jahr einfach nicht genügend Leute gemeldet, die sich am Stand beteiligen wollten. Nagy denkt nun über eine externe Integrationsveranstaltung zusätzlich zum Kulturmarkt nach.

Von Marco Paetzel

Nico Zurawski aus Hennigsdorf wusste schon als Kind, dass er einmal Berufsmusiker werden will. Mittlerweile studiert er in Freiburg Musik und spielte in zahlreichen Orchestern.

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