Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Hennigsdorf Elf Senioren für ihr Ehrenamt ausgezeichnet
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Elf Senioren für ihr Ehrenamt ausgezeichnet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:53 10.10.2018
Die Ausgezeichneten stammen aus den Hennigsdorfer Seniorenvereinen. Quelle: Enrico Kugler
Hennigsdorf

Die Reihen im Hennigsdorfer Stadtklubhaus waren fast restlos besetzt, als am Mittwoch anlässlich des Tages des älteren Menschen wieder Senioren für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Stadt und in Vereinen ausgezeichnet wurden. Dieses Mal baten Bürgermeister Thomas Günther und die Gemeinwesenbeauftragte Kerstin Gröbe elf rührige Senioren nach vorn aufs Parkett, um sich mit einem Strauß Blumen und einer Urkunde für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement zu bedanken. Und natürlich gab es ganz viel Applaus für die Geehrten, die nur stellvertretend für alle Engagierten stehen.

„Die Ausgezeichneten engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen von der Verantwortung in Vorständen über die Gestaltung von Veranstaltungen bis zur nötigen Fürsorge und Unterstützung füreinander“, erklärte Hennigsdorfs Bürgermeister Thomas Günther.

Es war bereits die 20. Ehrung der Senioren im Stadtklubhaus, und es war die erste, die der neue Bürgermeister vornahm. „Seniorenarbeit wird auch in Zukunft ein unverzichtbarer Teil im Leben der Stadt bleiben“, so Günther. Senioren sollten aktiver Teil der Hennigsdorfer Bevölkerung sein, denn 20 Prozent der Bürger seien bereits älter als 65 Jahre. Dabei handelt es sich um etwa 7000 Hennisgdorfer, die schon das Rentenalter erreicht haben. Die Stadt Hennigsdorf biete gute Voraussetzungen für eine niveauvolle Seniorenarbeit. „Aber sie füllen das mit Leben“, sagte Thomas Günther mit Blick auf die Geehrten.

Derzeit gibt es viele Vorhaben in der Stadt, von denen auch Senioren profitieren. Günther nannte den geplanten Bau des Stadtbades, von dem etwa auch Osteoporosekranke profitieren könnten, sowie der barrierefreien Umgestaltung des Postplatzes. „Der Platz wird dann auch für Rollatoren und Rollstuhlfahrer besser passierbar sein.“ Das Gemeinschaftszentrum auf dem Konradsberg, das bis Ende des Jahres fertig sein soll, werde indes ein Ort für alle Generationen sein.

Ausgezeichnet wurden: Helga Rönnecke von der Evangelischen Kirchengemeinde, Jutta Umlang vom LEW-Kleingartenverein „Grüne Oase“, Renate Boetticher vom LEW-AEG - Seniorenclub, Elima Hummitsch von der Senioren-Union, Erika Kücker von der Volkssolidaritäts- Ortgruppe, Norbert Kühschall von der ver.di-Seniorengruppe, Heinz Czornitzek von der Seniorengruppe Die Linke, Harry Keller von der Jahresringe-Ortsgruppe Hennigsdorf, Renate Fritz von der Evangelischen Kirchengemeinde, Eckhardt Herrmann vom Stahlwerker-Traditionsverein und Maria Grochowski von der Katholischen Kirchengemeinde.

Von Marco Paetzel

Nach einer anzüglichen Tanzeinlage, die ein 14-Jähriger vor dem Pkw einer 32-jährigen Frau vollführt hat, hat sich ein Freund des Jugendlichen zu Wort gemeldet. Er war Augenzeuge des Vorfalls und schildert das Geschehen anders, als von der Polizei gemeldet.

12.10.2018

MAZ-Serie „Mein Tipp“: Im Hennigsdorfer Standesamt im Alten Rathaus müssen sich Paare keinen Stress machen. Für jedes Paar nehmen sich die Standesbeamtinnen eine Stunde Zeit. Deshalb kommen auch immer mehr Berliner.

09.10.2018

Die Hennigsdorfer Flüchtlingsmannschaft unterlag am Montagabend im Testspiel gegen Sachsenhausens Dritte mit 1:5. Doch das Ergebnis steht nicht im Vordergrund. Es geht den Machern den Teams darum, dass die Flüchtlinge sich integrieren.

12.10.2018