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Hennigsdorf Hauptausschuss sagt „Ja“ zum Stadtbad-Bau
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Hauptausschuss sagt „Ja“ zum Stadtbad-Bau
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18:36 28.11.2018
Die Stadtverordneten müssen über den Bau entscheiden. Quelle: Enrico Kugler
Hennigsdorf

Mit knapper Mehrheit haben die Mitglieder des Hennigsdorfer Hauptausschusses am Mittwochabend dafür gestimmt, dass das Stadtbad in der Minimalvariante gebaut werden soll. Vier Ausschussmitglieder enthielten sich, vier stimmten für den Bau. Einstimmig indes wurde die Aufnahme eines Kredites über 20 Millionen Euro für den Bau der Schwimmhalle auf dem Gelände des alten Gymnasiums beschlossen. Maximal 25 Millionen Euro soll der Bau des Stadtbades kosten, 2023 könnte es nach den Plänen der Verwaltung eröffnen.

Eine Sauna und ein Rutschenbereich könnten nachträglich installiert werden. Daran störte sich Hans-Jürgen Kafka (CDU), der sich nach den Mehrkosten erkundigte, die ein sofortiger Saunabau bedeuten würde. „Schließlich ist die Sauna auch ein sozialer Treffpunkt“, so der CDU-Mann. Bürgermeister Thomas Günther entgegnete, diese Kosten könne derzeit niemand absehen. „Eine Sauna ist schön, aber keine Pflichtaufgabe der Stadt“, so der Bürgermeister. Ralf Nikolai (FDP) erkundigte sich, ob nicht ein privater Investor das Bad bauen könne, um die Stadt finanziell zu entlasten. Man könne nicht einfach ein Bad von der Stange bauen lassen, zudem sei es ohne Sauna wenig rentabel, erwiderte Bürgermeister Thomas Günther.

Die ursprünglichen Planungen für den Bau wurden im April aus Kostengründen abgebrochen, das Bad hätte bis zu 38,3 Millionen Euro gekostet. Das letzte Wort über den Grundsatzbeschluss zum Neubau haben nun die Stadtverordneten.

Von Marco Paetzel

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