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Hennigsdorf Petra Kirbach ersetzt Horst Brandenburg
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00:26 02.08.2018
Petra Kirbach ist seit mehr als zehn Jahren Mitglied im Bürgerbündnis, saß aber vorher noch nie in der Stadtverordnetenversammlung. Quelle: Foto: privat
Hennigsdorf

Sie freut sich auf die Hennigsdorfer Stadtverordnetenversammlung. „Ich will das Sprachrohr der kleinen Leute sein“, sagt Petra Kirbach. Seit dem 1. Juli ist die Hennigsdorferin offiziell Nachrückerin für den langjährigen Hennigsdorfer Stadtverordneten Horst Brandenburg, der nach langer schwerer Krankheit Ende Juni verstorben war. Das teilte die Hennigsdorfer Stadtverwaltung am Montag offiziell mit.

Petra Kirbach ist 57 Jahre alt und arbeitet bei Bombardier als Schienenfahrzeugelektriker und vertretungsweise auch im Betriebsrat des kanadischen Konzerns. Für das Bürgerbündnis engagiert sich Petra Kirbach schon mehr als zehn Jahre lang. „Das Bündnis kümmert sich um die kleinen Sorgen, die in der großen Politik oft vergessen werden. Von der Straße vor der Tür, die gemacht werden muss, bis zu den Parkplätzen, die fehlen.“ Die Mutter von zwei Kindern half bislang unter anderem bei Sitzungen des Bündnisses dabei, dass sich die Fraktion eine Meinung zu bestimmten Themen bilden konnte.

Meinungen hat auch Petra Kirbach genügend. So findet sie, dass der Uferweg in Nieder Neuendorf außerhalb des zuletzt sanierten Teils viel zu trocken ist und es im Sommer zu stark staubt, wenn dort Radler entlangfahren. „Der Rest des Weges muss unbedingt auch saniert werden“, so die Hennigsdorferin. Außerdem fordert sie eine Umgehungsstraße, um die Stadt verkehrlich zu entlasten. „Wenn es in Nieder Neuendorf einen Unfall gibt, kommt das Rettungsfahrzeug kaum durch. Das ist schon schlimm“, sagt die 57-Jährige. In der Stadtverordnetenversammlung sitzt sie nach der Sommerpause das erste Mal. Premiere wird für Petra Kirbach am 19. September um 17.30 Uhr sein, dann kommt das Gremium das nächste Mal im Hennigsdorfer Rathaus zusammen.

Von Marco Paetzel

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