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Hennigsdorf Staatsschutz findet keine Täter
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00:21 09.08.2018
Hier soll sich der Angriff zugetragen haben. Quelle: Foto: Enrico Kugler
Hennigsdorf

Shyrete Breyer aus Hennigsdorf hatte Ende März Anzeige bei der Polizei erstattet, weil sie kurz vor den Osterfeiertagen abends auf dem Weg zum Einkauf ins Ziel-Center an der Bötzowstraße von etwa sechs jungen Leuten mit Schimpfworten wie „Scheiß Ausländer“ oder „Kanacke“ ausländerfeindlich beleidigt worden sein soll. Anschließend sollen die Männer der jungen Mutter hintergelaufen sein und Flaschen nach ihr geworfen haben. Sie blieb dabei unverletzt (MAZ berichtete). Der Staatsschutz ermittelte in der Sache. Ein halbes Jahr später hat der zuständige Sachbearbeiter den Fall aber nun geschlossen. Aussagen von Shyrete Breyer und Zeugen hatten offenbar nicht dazu geführt, dass der Fall geklärt werden konnte. „Täter konnten dabei nicht herausgearbeitet werden“, erklärte Polizeisprecherin Dörte Röhrs dazu. Das heiße aber nicht, dass der Fall nicht wieder aufgerollt werden könne. „Das geht natürlich jederzeit, wenn es neue Erkenntnisse gibt“, sagt die Polizeisprecherin.

Der Fall hatte in Hennigsdorf für Wirbel gesorgt. Der Linken-Stadtverband hatte gar eine Erklärung veröffentlicht, in der es heißt, dass es in der Stadt keinen Platz für Ausländerfeindlichkeit und Gewalt geben dürfe.

Von Marco Paetzel

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