Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Hennigsdorf Mehr Engagement gegen Rassismus gefordert
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Mehr Engagement gegen Rassismus gefordert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:39 19.05.2018
Die Diesterwegschule ist eine der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“. Quelle: Marco Paetzel
Hennigsdorf

Jugendkoordinator Johannes Otto hat im Sozialausschuss am Dienstag die drei weiterführenden Hennigsdorfer Schulen kritisiert. „Gerade die U18-Wahlen haben gezeigt, dass Populismus bei den Jugendlichen ein Thema ist, dem wir begegnen müssen“. Bei der Arbeit Schulen, die den Titel „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ (SOR) tragen, gebe es noch Luft nach oben. Johannes Otto wolle die drei SOR-Gruppen zusammenholen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.

In diesem Zusammenhang forderte Sybille Kutsche-Stange, sachkundige Einwohnerin, dass sich bei Kranzniederlegungen zum Gedenken auch Jugendliche engagieren. „Ich finde es bitter, wenn das immer an der Verwaltung und an den Fraktionen hängenbleibt“, so die ehemalige Leiterin der Schweitzer-Oberschule. Dabei sollte man in den Schulen ansetzen, um sich der Geschichte vor Ort zu stellen.

Ursel Degner (Linke) wiederum würde sich Patenschaften von SOR-Schulen für Stolpersteine in Hennigsdorf wünschen. „Sie verdrecken regelmäßig und sind als Stolpersteine nicht mehr auszumachen“, so Degner.

Von Marco Paetzel

MAZ-Serie „Ein Jahr danach“: Die Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) wollte 2017 rund zehn Millionen Euro in den Komplex Rigaer Straße 30/30a in Hennigsdorf-Nord investieren. Nun hat der Bau des neuen Gesundheitszentrums begonnen, auch 20 neue Wohnungen entstehen. Genau wie eine Tagespflege-Einrichtung.

18.05.2018

Jörg Rühle ist seit 1990 Behindertenbeauftragter der Stadt Hennigsdorf. Anfangs ehrenamtlich und seit 24 Jahren als Angestellter der Stadt. Ende Juni geht er nun in den verdienten Ruhestand.

18.05.2018

Eine Tasse Kaffee, ein Stück Erdbeertorte und dazu Schlager von der gebürtigen Hennigsdorferin Ines Adler. Lange war sie nicht mehr in ihrer Heimatstadt aufgetreten. Umso mehr freute sie sich, viele bekannte Gesichter im Publikum des Stadtklubhauses wiederzuentdecken.

16.05.2018