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Hennigsdorf Nach Brand: Spenden für Familie ohne Wohnung
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Nach Brand: Spenden für Familie ohne Wohnung
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00:22 14.02.2019
Einen Kinderwagen und Babysachen spendete Juliane Stenzel der Hennigsdorfer Familie. Quelle: Foto: privat
Hennigsdorf

Als sie vom Schicksal der Familie Kottke hörte, packte Juliane Stenzel sofort Sachen zusammen. „Wir hatten noch einen Kinderwagen und Sachen für die beiden Babys“, sagt die 30-Jährige. Sie brachte die Dinge noch am Sonntagabend bei der Tante vorbei, bei der Familie Kottke vorerst lebt. In ihre eigene Wohnung können sie in den kommenden Wochen nicht zurück, ein Feuer hatte am Sonntagmorgen die Küche zerstört. Die sechs Personen in der Wohnung in Hennigsdorf-Nord konnten sich auf den Balkon retten, wo die Feuerwehr sie per Drehleiter rettete. Sie alle blieben unverletzt. Doch sie konnten aus der Wohnung nichts retten. Auch die Möbel sind komplett verrußt und wahrscheinlich ein Fall für den Sperrmüll.

Vier Familien haben bereits gespendet

Für Juliane Stenzel ist es selbstverständlich, dass sie mit Spenden aushilft. „Von heute auf morgen nichts mehr zu haben, ist schlimm. Und Kinder haben ein Recht auf einen Kinderwagen und vernünftige Kleidung“, sagt die junge Frau. Auch andere Hennigsdorfer haben mittlerweile für die betroffene Familie gespendet. Unter anderem kam dabei ein Kinder-Reisebett, sowie jede Menge Kindersachen für die beiden Babys und das drei Jahre alte Kleinkind der Familie zusammen.

Bislang sind es vier Familien, die Dinge gegeben haben. Juliane Stenzel würde sich aber über noch mehr Solidarität in der Stadt freuen. „So etwas kann schließlich jedem passieren, und dann freut man sich über Unterstützung von anderen“, sagt die Mutter dreier kleiner Kinder. In diesen Tagen will sie sich nochmal mit der Tante der Familie Kottke unterhalten und eine Liste erstellen, was die Familie in den kommenden Wochen braucht. Diese Liste will sie dann im Facebook-Forum „Hennigsdorf verbindet“ veröffentlichen.

Der Kühlschrank löste den Brand offenbar aus

Als Brandursache hat die Kripo einen technischen Defekt am Kühlschrank festgestellt. Die Ermittlungen in der Sache dauern aber weiter an.

Von Marco Paetzel

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