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Hennigsdorf Die neue Brücke ist vor Weihnachten fertig
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Die neue Brücke ist vor Weihnachten fertig
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00:20 08.11.2018
Die Arbeiten an der neuen Brücke verlaufen nach Plan. Der Verkehr rollt über die Behelfsbrücke (r.). Quelle: Ingo Pahl
Nieder Neuendorf

Seit Anfang Dezember 2017 rollt der Verkehr in Nieder Neuendorf einspurig über eine Behelfsbrücke. Die alte Brücke der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, Baujahr 1953, war über die Jahrzehnte marode geworden und musste abgerissen werden. Ihre Nachfolgerin ist nun fast fertig, die Arbeiten befänden sich im Endspurt. „Wir wollen die neue Brücke noch vor Weihnachten freigeben, alle Arbeiten sind bislang absolut nach Plan gelaufen“, erklärt Sven Brückner vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brandenburg (WSA), das für den Bau verantwortlich ist. Angepeilt wird die 51. Kalenderwoche, das wäre zwischen dem 17. und 23. Dezember.

4,5 Millionen Euro kostet die Brücke

Allerdings wird die neue Brücke – rund 4,5 Millionen Euro investiert der Bund – dann noch nicht komplett freigegeben. Die Ampeln werden wie bisher bei der Behelfsbrücke den Verkehr über das neue Bauwerk regeln. Die Fahrbahn Richtung Hennigsdorf bleibt weiterhin gesperrt, weil im nächsten Arbeitsschritt die Behelfsbrücke samt Fahrbahnbelag und Spundwänden abgebaut werden muss und auch die alten Betonwiderlager noch abgerissen werden müssen. „Das sind umfangreiche Arbeiten, deshalb muss die Ostseite der Brücke noch gesperrt bleiben. Wir wollen weder die Arbeiter noch den Verkehr gefährden“, so Brückner. Er rechnet damit, dass diese Arbeiten bis April oder spätestens Mai erledigt sind. Die Gefahr, dass es durch den Winter zu Verzögerungen kommt, sei gering. „Wenn wir nicht einen richtig harten Frost bekommen, sodass die Hydraulikbagger nicht mehr funktionieren, passiert da nichts“, so Brückner.

Sperrungen sind bei der einspurigen Freigabe der neuen Brücke nicht zu erwarten. Die Ampeln blieben dort stehen, wo sie sind. Sie würden ja noch weiter gebraucht, sagt Sven Brückner. Wenn allerdings der Überbau der Behelfsbrücke per Kran ausgehoben wird, müssten Fahrer mit etwa drei bis vier Stunden Sperrung in der Nacht rechnen – Busse allerdings könnten durchfahren. Das solle laut Brückner spätestens im Januar soweit sein. Geplant ist zudem, dass die neue Brücke dann voraussichtlich im Mai endgültig freigegeben werden soll. Ob es dabei nochmal zu Sperrungen kommen wird, das kann der Mann vom WSA noch nicht sagen. „Das ist eine Abstimmungssache, bei der auch die Stadt Hennigsdorf beteiligt ist“, erklärt der Fachmann.

Die neue Brücke soll 13,50 Meter breit sein – wie die alte

Im Mai sollen außerdem Sträucher gepflanzt und der Ersatz für einen Baum, der für das Projekt gefällt wurde. Bei der Auswahl der Pflanzen werde sich das WSA vor allem an einheimischen Arten orientieren, die durch eine Liste der Naturschutzbehörde vorgegeben sei.

Die neue Straßenbrücke indessen wird wie ihre Vorgängerin 13,50 Meter breit werden. Die markanten Stahlbögen fallen allerdings weg, der Platz wird effizienter genutzt. Es wird beidseitige kombinierte Geh- und Radwege geben, die jeweils 3,25 Meter breit werden. „Die Fahrspur der neuen Brücke wird 6,50 Meter breit sein“, erklärt WSA-Mann Sven Brücker weiter.

An die Vorgängerbrücke sollen Metallplatten erinnern, auf denen der Namen der Brücke und eine Fahne mit der Unterschrift „Für deutsch-sowjetische Freundschaft“ eingraviert ist. Sie sollen auf einer Stahlbetonstele im Eckbereich zum südlichen Uferrandweg montiert werden. Die Stele, 1,60  Meter breit und 2,20 Meter hoch, soll voraussichtlich im Mai fertig sein.

Von Marco Paetzel

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