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Hennigsdorf Richtfest für 112 Wohnungen
Lokales Oberhavel Hennigsdorf Richtfest für 112 Wohnungen
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00:26 01.09.2018
Mehr als 350 Anfragen liegen bereits für die 112 Wohnungen der Fontanehöfe vor. Am Mittwoch lud WGH-Chef Hartmut Schenk zum Richtfest. Quelle: Enrico Kugler
Hennigsdorf

Mit kraftvollen Hammerschlägen versenkte Hartmut Schenk, Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ Hennigsdorf (WGH), Mittwochmorgen beim Richtfest in den Fontanehöfen den obligatorischen Nagel im Brett. Das Neubauprojekt in der Fontane-/Ecke Feldstraße ist für die größte Wohnungsgenossenschaft in Brandenburg, zu der rund 5000 Wohnungen in der Stahlstadt gehören, das größte Bauvorhaben seit 1990, betonte Schenk in seiner Rede.

112 Wohnungen baut die Wohnungsgenossenschaft Hennigsdorf. Grundsteinlegung war im Oktober 2017, Ende 2019 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Auf rund 15 000 Quadratmetern Baugrund sollen insgesamt 112 Wohnungen entstehen. 100 Wohnungen in zwei u-förmigen, viergeschossigen Gebäuden, deren Wohnungen sämtlich barrierefrei und über einen Aufzug erreichbar sowie mit Terrasse oder Balkon ausgestattet sind. Die Aufzüge führen auch in die Tiefgarage, in der 127 Plätze entstehen. Die übrigen zwölf Wohnungen gehören zu einer Wohnanlage in der Gartenstraße mit zwei dreigeschossigen, vollunterkellerten Stadthäusern – jedoch ohne Aufzug.

Auf großes Interesse stießen die ausgehängten Planungsunterlagen. Quelle: Enrico Kugler

Erst im Oktober war der Grundstein gelegt worden. Ende 2019 soll alles bezugsfertig sein. Man habe mit den bauausführenden Firmen eben Glück gehabt, wenn auch bedauerlicherweise nur wenige aus der Region kämen. „Wir sind eben Glückskinder“, freute sich der Bauherr und klopfte auf Holz, denn sowohl finanziell, als auch zeitlich liege man im Plan. Insgesamt habe man seit der Wende schon 277 Millionen Euro in den Wohnungsbestand der WGH investiert. 121 Millionen in die Sanierung des Bestands, 28 Millionen in Neubauten und 12,5 Millionen für das Wohnumfeld ausgegeben. Zusammen mit den 24 Millionen, die für die Fontanehöfe eingeplant sind, habe man über eine Viertel Milliarde Euro für den Hennigsdorfer Wohnungsbau bewegt. Das sei eine stolze Summe, so Schenk.

Auch Landrat Ludger Weskamp (l.), Bürgermeister Thomas Günther (M.) kamen zum Richtfest ebenso wie Maren Kern vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen. Quelle: Enrico Kugler

Zwei Dinge seien in Schenks Rede zum Ausdruck gekommen, bemerkte Landrat Ludger Weskamp (SPD): Stolz über das Erreichte und Begeisterung für das Projekt. Letzteres sei besonders wichtig, um ein solches Projekt stemmen zu können. Beeindruckt sei er über die geplante Nettokaltmiete von sieben Euro pro Quadratmeter, erklärte Weskamp und fragte „Wie machen Sie das?“ Wohnraum für alle zu schaffen, sei ein Wort, so der Landrat mit Blick auf den Genossenschaftsgedanken. Denn mit Gemeinschaftsflächen außen und innen wolle man Alt und Jung zusammenbringen, auch um der zunehmenden Vereinsamung älterer Menschen vorzubeugen. Jedoch habe man sich bewusst gegen ein betreutes Wohnen entschieden und alle Wohnungen mit Küche und Bad ausgestattet. Als Rückzugsort.

Von Ulrike Gawande

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