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Hennigsdorf Viele Maßnahmen gegen Lärm
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18:06 31.05.2018
Auch in der Hauptstraße soll nachts nur noch Tempo 30 gelten, um den Lärm für die Anwohner zu mindern. Quelle: Marco Paetzel
Hennigsdorf

Grünes Licht gab es am Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung für die dritte Stufe des Lärmaktionsplans. Er umfasst einige wesentliche Änderungen im Hennigsdorfer Wegenetz. Für die Marwitzer Straße ist ein ganzes Maßnahmenpaket angedacht. Die Höchstgeschwindigkeit soll ganztags von 50 auf 30 Stundenkilometer zwischen Waidmannsweg und Veltener Straße reduziert werden. Außerdem soll geprüft werden, wie der Verkehr durch bessere Programmierung der Ampeln – Stichwort „Grüne Welle“ – besser rollen könnte. Westlich des Waidmannswegs könnte außerdem ein Dialog-Display zur Einhaltung der Geschwindigkeit installiert werden. Zudem solle die Buslinie 809 nach Hennigsdorf-Nord über die Fontanesiedlung geführt werden, um die Marwitzer Straße zu entlasten.

Auf der L 17/ L 172 Berliner Straße (Marwitzer Straße bis Hauptstraße) sollen Frostschäden beseitigt werden, auf Höhe Feldstraße könnte zudem eine Querungssicherung angelegt werden. Für den Knotenpunkt Berliner Straße/ Feldstraße sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Querung für Fußgänger und Radfahrer getroffen werden.

Auf der Hauptstraße (Ruppiner Straße bis Bötzowstraße) könnte die Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometer gesenkt werden, auch Fahrbahnschäden sollen behoben werden. Nachts soll indes auf der L 172 Neuendorfstraße (Bötzowstraße bis Peter-Behrens-Straße) eine Temporeduzierung auf 30 Stundenkilometer geprüft werden, auch hier soll die Fahrbahn ausgebessert werden. Neu gestaltet werden könnte der Knotenpunkt L 172 Neuendorfstraße/ Parkstraße mit Ampeln und der Verlängerung des Linksabbiegefahrstreifens.

Das ewige Sorgenkind Dorfstraße in Nieder Neuendorf könnte stellenweise ausgebessert werden, außerdem sieht der Plan eine Querungssicherung im Bereich Dorfstraße/ Bahnhofstraße vor. Für den Abschnitt Fontanestraße (Marwitzer Straße bis Stauffenbergstraße) sollen ebenfalls die 30 Km/h in der Nacht geprüft werden, zudem gibt es unabhängig vom Lärmaktionsplan gerade eine Machbarkeitsstudie zum grundhaften Umbau der wichtigsten innerstädtischen Straße (MAZ berichtete). Vor der Fontanegrundschule solle außerdem Tempo 30 gelten. Unter anderem ist auch perspektivisch in der ganzen Stadt Car-Sharing angedacht, hier könnten private Anbieter zum Zuge kommen. Auch eine „Mitfahrbörse“ könnte es geben, um die Straßen zu entlasten und so Lärm zu mindern. Genau wie eine Machbarkeitsstudie zu einem regionalen Lkw-Lenkungskonzept, das den Schwerlastverkehr auf den besonders lärmgeplagten Routen reduziert.

Die dritte Stufe des Lärmaktionsplanes soll nun nochmal der Öffentlichkeit zur Beteiligung vorgelegt werden, Ende des Jahres müsste es dann einen Abwägungsbeschluss in der SVV geben, der die Anregungen der Anwohner aufgreift. Die Verwaltung wird den Plan öffentlich auslegen und ihn im Internet veröffentlichen. Endgültig entscheiden die Stadtverordneten über das Maßnahmepaket dann im September.

Von Marco Paetzel

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