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Ohne  Luft in  der  Ukraine

Hennigsdorfer Triathlet plant nächste Aktionen Ohne  Luft in  der  Ukraine

Sein Fahrrad hat ihn nicht im Stich gelassen. 3000 Kilometer ist Norbert Franke quer durch den Balkan unterwegs gewesen. Nach seiner Rückkehr gönnt er sich drei Wochen Pause. Dann startet der passionierte Triathlet am Anfang Juli zu einer vierwöchigen Faltboottour durch Polen.

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Norbert Franke an der geheimnisvollen Buna-Quelle in Bosnien-Herzegowina.
 

Quelle: Privat

Hennigsdorf.  Sein Fahrrad hat ihn nicht im Stich gelassen. 3000 Kilometer ist Norbert Franke quer durch den Balkan unterwegs gewesen. Nur auf dem letzten Abschnitt waren die Schotterpisten in den ukrainischen Karpaten dann doch zuviel für die Reifen. „Dreimal hatte ich einen Platten“, erzählt der Hennigsdorfer. Ansonsten erlebte er den äußersten Westen der Ukraine als eine friedliche Gegend. „Vom Krieg im Osten ist da nichts zu spüren.“

Auch am Beginn seiner zweieinhalbmonatigen Reise durch die Länder des ehemaligen Jugoslawien sieht er Bilder des Wiederaufbaus. Die berühmte Brücke von Mostar, im Bürgerkrieg zerstört, ist seit 2004 wieder aufgebaut. Er kommt durch Visegrad, wo man sich noch heute daran erinnert, wie das Wasser der Drina rot von Blut war. Seine Fahrt geht von Kroatien über Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien. An den Grenzen muss man Ausweis oder Pass zeigen, manchmal gibt es einen Stempel oder auch gar keine Kontrollen. Die Naturwunder des Balkan haben es Norbert Franke angetan. Aus der Bucht von Kotor strampelt er hinauf in die Berge. Im Karstgebirge macht er einen Abstecher zur geheimnisvollen Tara-Quelle. Der Nebenfluss der Drina bricht plötzlich aus dem Berg hervor. Auf einigen Abschnitten nimmt Norbert Franke den Zug, schaut sich Belgrad, Sofia und Bukarest an. Entlang der bulgarischen und rumäischen Schwarzmeerküste wird wieder geradelt, bis zum Donaudelta.

Nach seiner Rückkehr gönnt er sich drei Wochen Pause. Dann startet der passionierte Triathlet am Anfang Juli zu einer vierwöchigen Faltboottour durch Polen. Der Wasserwanderrundweg über die Warthe und ihre Nebenflüsse hat es ihm wegen der schön eingerichteten Marinas angetan.

Triathlon ist noch immer Norbert Frankes Leidenschaft. Bei Stahl Hennigsdorf trainiert der 64-Jährige nach wie vor. Doch nach fast 25 aktiven Jahren tritt er nicht mehr bei Wettkämpfen an. Mit Ehefrau Ute teilt er nun eine andere Leidenschaft. „Wir machen bei den Linedancern von Atlantis in Velten mit“, erzählt sie. Erst an diesem Wochenende waren sie beim Rathausfest in Birkenwerder dabei.

 

Von Ulrich Bergt

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