Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Hennigsdorfer haben Angst vor dem Feuerteufel

Brandstiftung im Mehrfamilienhaus Hennigsdorfer haben Angst vor dem Feuerteufel

Bereits zum dritten Mal innerhalb von wenigen Wochen hat es kürzlich in einem Hennigsdorfer Mehrfamilienhaus im Stadtteil Nord gebrannt. Die Bewohner sind nun in großer Sorge, dass ein Feuerteufel in dem Haus umgehen könnte. Zuvor hatte es zweimal im Keller des Hauses gebrannt.

Voriger Artikel
Umweltaktivist wird beigesetzt
Nächster Artikel
Oldtimerfans treffen sich auf dem Spargelhof

Verletzt wurde bislang niemand ernsthaft.

Quelle: dpa-Zentralbild

Hennigsdorf. In der vergangenen Woche brannte es bereits zum dritten Mal in einem Mehrfamilienhaus in der Friedrich-Wolf-Straße, die Bewohner sind in großer Sorge, dass ein Feuerteufel umgehen könnte. „Die Stimmung ist nach Außen hin normal, aber im Inneren brodelt es ganz schön“, sagt Bewohner Dirk Sill. Oben links in dem Haus hatte am Donnerstag ein Unbekannter einen Fußläufer und ein Paar Schuhe angesteckt, eine Wohnungseingangstür wurde von den Flammen versengt. Hinweise auf einen Brandstifter seien aber nicht vorhanden, hieß es von der Polizei. Einen Zusammenhang zu den beiden vorausgegangenen Brandstiftungen könne man nicht ausschließen, auch wenn die Art und Weise des dritten Feuers eine andere war, erklärte Sprecher Toralf Reinhardt.

Nach dem vergangen Kellerbrand Ende Juli in dem Mehrfamilienhaus ermittelt die Kripo noch wegen schwerer Brandstiftung. Der Täter hatte Spielzeuge im Keller angezündet. Er habe davon ausgehen können, dass zur Nachtzeit alle Bewohner in ihren Wohnungen waren. Verletzt wurde aber niemand, es kam zu schwerer Rauchentwicklung im Haus. Schon fünf Wochen zuvor hatte es in dem Keller des Hauses nachts etwa zur selben Uhrzeit gebrannt. Auch dieses Feuer brachte die Wehr schnell unter Kontrolle, so dass niemand ernsthaft verletzt wurde. In diesen beiden Fällen ermittelt die Polizei noch, die Beamten bitten um Mithilfe. Sie bittet Zeugen, die helfen könnten, sich in der Oranienburger Polizei-Inspektion unter der Nummer 03301/85 10 zu melden.

Von Marco Paetzel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg