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Oberhavel Hennigsdorfer sahnen bei Filmfestivals ab
Lokales Oberhavel Hennigsdorfer sahnen bei Filmfestivals ab
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08:00 14.10.2015
Die stolzen Preisträger vom Puschkin-Gymnasium mit den Preisen aus Frankfurt. Quelle: Ulrike Gawande
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Hennigsdorf

Gesehen hat Uwe Mirau, Schulleiter des Hennigsdorfer Alexander-S.-Puschkin-Gymnasiums die Filme, mit denen Puschkin-Schüler am Wochenende bei Filmfestivals in Frankfurt/Oder und in Berlin erste Plätze belegt haben, noch nicht, trotzdem ist er stolz auf die Leistung der jungen Kreativen.

Das schwierigste sei gewesen, sich zu den Filmdreharbeiten zu verabreden, erzählen die Eltfklässlerinnen Hosee Jalalzai, Nicole Danzfuß und Gina Wollersen. Für ihre, während des Kurses „Medien und Kommunikation (MuK)“, entwickelte Filmidee „ Zukunftsangst“, hatten sie sich Schauplätze in Hohen Neuendorf und Berlin als Drehorte ausgesucht. „Wir wollten einen langen Zeitraum und auch unterschiedliche Jahreszeiten darstellen“, erklären die 16-Jährigen, die sogar in den Ferien Filmszenen für die Teilnahme am Wettbewerb neu gedreht hatten. Dabei war der Film schon im Unterricht mit der Note eins bewertet worden. „Aber für Wettbewerbe gelten andere Anforderungen“, so MuK-Lehrer Arnim Sotzko.

In einem Kino in Berlin-Wedding erhielt der Film, über die Verlustängste eines jungen Mädchens, von der Jury des Lichtspiele-Festivals viel Lob für die Kameraführung sowie für das Drehbuch mit den gewählten Parallelhandlungen in Gegenwart und Vergangenheit. Lohn: ein erster Platz.

Beim gleichzeitig in Frankfurt /Oder stattfindenden JIM-Filmfestival ging das Trio jedoch leer aus. Ein Jurymitglied gab den Mädchen sogar den Tipp, doch einmal das Wort Dramaturgie zu googlen. Trotzdem lobte er Kameraführung und schauspielerische Leistung, er habe nach eigenem Bekunden am Filmende Tränen in den Augen gehabt hätte, erzählen die Mädchen. Sie können die Kritik nicht wirklich nachvollziehen, die Freude über den Berliner Preis überwiegt.

Der Filmpreis

Mit dem Kurzfilm
„Los“ belegt Christian Schneider einen ersten Platz beim JIM-Filmfestival bei den 18-25 Jährigen.

„Not without you“ von Tim Kißmann und Sandra Brockmeyer erhält in der Kategorie Fiktion der zwölf- bis 17-Jährigen einen 1. Platz beim JIM-Filmfest.

„Zukunftsangst“ von Hosee Jalalzai, Nicole Danzfuß und Gina Wollersen bekommt den ersten Preis beim Berliner Lichtspiele-Festival.

„Es ist spannend die Reaktionen des Publikums zu sehen“, begeistert sich Tim Kißmann, der zusammen mit Sandra Brockmeyer (beide 11.Klasse) für den Film „Not without you“ in der Kategorie Fiktion bei den 12-17-Jährigen den ersten Platz belegte, für das Festival. 60 Filme waren zum Wettbewerb, der alle zwei Jahre in Brandenburg veranstaltet wird, eingereicht worden. „Unser Film handelt von Trauer“, erzählt Tim, „wir wollten zeigen, dass es im Leben nicht nur Schönes gibt.“ Aber trotzdem der Selbstmord des Mädchens, gespielt von Sandra, verhindert werden kann, bleibt das Ende offen. Das Filmen mache ihm Spaß, verrät Kameramann Tim.

Den hat auch Christian Schneider, der 2010 an der Schule Abitur gemacht hat, und nun mit seinem 3-Minuten-Film „Los“ über das Thema Identität zum vierten Mal bei JIM einen ersten Platz belegen konnte. Eigentlich studiert er Agrarwissenschaften. „Besser ist aber ein zweites Standbein“, so der 24-Jährige über sein Hobby.

Von Ulrike Gawande

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