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Oberhavel Hennigsdorfer schwimmt fast allen davon
Lokales Oberhavel Hennigsdorfer schwimmt fast allen davon
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20:20 10.06.2016
Herbert Lange (l.) mit seinem Freund und Dauer-Rivalen Kurt Frei aus der Schweiz. Quelle: Privat
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Hennigsdorf

Der Hennigsdorfer Ausnahme-Athlet Herbert Lange hat bei den Schwimm-Europameisterschaften in London wieder Medaillen gesammelt. Silber und Bronze brachte der 70-Jäherige diesmal mit nach Hause.

Bei der Meisterschaften testeten zuerst die Eliteschwimmer ihre Form für Olympia in Rio. Anschließend kämpften die Masters, Schwimmer über 25 Jahre, um Titel und Medaillen. Über 10 000 Teilnehmer aus so gut wie allen europäischen Ländern waren am Start. Beginn war täglich um sechs Uhr, an manchen Tagen endeten die Wettkämpfe erst nach Mitternacht. Auch die Kapazität von 3000 Zuschauern reichte bei weitem nicht aus. In langen Schlangen warteten Tausende vor dem Bad auf freiwerdende Plätze. Herbert Lange vom SV Stahl Hennigsdorf startete in der Altersklasse 70, in der bis zu 40 Schwimmer gemeldet waren.

Herbert Lange, SV Stahl Hennigsdorf, in seinem Element. Über 200 Meter Delphin wurde er gerade Vize-Europameister. Quelle: Privat

Über die 200 Meter Delphin war er der Favorit, hatte er doch bei den letzten Europameisterschaften souverän den Titel in der AK 65 erkämpft. Aber nach spannendem Zweikampf musste er sich dem ehemaligen tschechischen Spitzenschwimmer Josef Smerda knapp geschlagen geben. „So ist es eben im Sport. Mit dem Vizeeuropameistertitel bin ich hoch zufrieden“, sagte der Hennigsdorfer, der wegen einer Erkältung nicht optimal trainieren konnte. Mit seiner Zeit von 3,13 Minuten hätte er übrigens in der AK 65 mit großem Vorsprung Gold gewonnen. Über 200 Meter Brust reichte es hinter dem italienischen Meister Sica und seinem Schweizer Dauer-Rivalen und Freund Kurt Frei noch zur Bronzemedaille. Ein 4. Platz über 400 Meter Freistil rundete die erfolgreiche Meisterschaft für ihn ab.

Von MAZonline

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