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Oberhavel Hennigsdorfs besonderer Schatz
Lokales Oberhavel Hennigsdorfs besonderer Schatz
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00:17 30.10.2013
Das Musical "Die Reise zum König Winter" hatte am Sonnabend Premiere. Quelle: Ulrike Gawande
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Hennigsdorf

Als Musikunterrichtskabinett am Puschkin-Gymnasium hatte Ronny Heinrich 1988 den Grundstein für die spätere Musikschule, die seit 2001 anerkannte Musikschule des Landes Brandenburg ist, gelegt. Begonnen hatte man mit fünf Lehrkräften und 46 Schülern. Heute nutzen 1240 Schüler, davon auch 150 Erwachsene, das vielfältige musikalische Bildungsangebot der Einrichtung mit ihren 37 Lehrkräften.

Es wird neben dem Unterrichtsangebot im Stadtklubhaus auch mit den Kitas und Schulen der Stadt zusammengearbeitet. So verwundert es nicht, dass rund 17Prozent der Hennigdorfer zwischen Null und 20 Jahren an der Musikschule anzutreffen sind, und diese Quote doppelt so hoch ist wie im Landesdurchschnitt. Die kleinen und großen Musiker vertreten die Stadt musikalisch in den Partnerstädten, nehmen erfolgreich an Wettbewerben teil, geben Konzerte in ganz Berlin und Brandenburg oder reisen auch mal nach Ghana oder Taiwan.

Bekannt sind aber vor allem die großen Musicals und Revuen, begonnen bei der "Dampflokstory" aus dem Jahr 1995, "Yomo", "Luise", "Berührungen" bis hin zu "Die Reise zum König Winter", mit deren Wiederaufführung (MAZ berichtete) der große Musikschulgeburtstag gefeiert werden soll.

Und schon gab der junge Dirigent und stellvertretende Musikschulleiter Arne Lüthke, der vor 15 Jahren selbst den König Winter gesungen hatte, den Einsatz, und die Reise in die Kälte konnte beginnen. Die Premiere war das musikalische Dankeschön an Förderverein und andere Ehrengäste, aber vor allem für die Eltern der rund 60 mitwirkenden Kinder, die seit rund einem Jahr für dieses Musical geprobt hatten, das noch bis zum 3. November aufgeführt wird. Die liebe- und phantasievollen Texte und schwungvollen Melodien stammen aus der Feder von Rolf-Peter Büttner, der über 20 Jahre stellvertretender Leiter der Musikschule war.

35 verschiedene Rollen waren im Stück zu besetzen, damit viele Kinder mitwirken konnten. Sechs unterschiedlich große Regentropfen tanzen in ihren weißen schwingenden Kleidern auf der Regenwiese, und ihre Lieder werden durch die Töne des Marimbaphons hervorgehoben. "Regentropfen Nummer 5" ist ein besonders vorlautes Exemplar und will auf gar keinen Fall in eine hässliche Schneeflocke verwandelt werden. Das zarte vierstimmige Bächlein mit dem Chef, dem Fluss (gesungen von Musikschulchef Ronny Heinrich), dessen Wasser die Quelle zum Leben ist, braucht aber viele kleine Regentropfen, um nicht zu versiegen. Hilfsbereitschaft, Mut, Liebe, Traurigkeit, Träume und natürlich Musik sind die Themen, die die Kinder auf ihrer Reise zum König Winter begleiten.

Weitere Vorstellungen bis zum 3. November 2013 im Stadtklubhaus. Es gibt noch Karten in der Stadtinformation und im Stadtklubhaus.

Von Ulrike Gawande

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