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Herbstzeit ist Bastelzeit

Bastelmesse Herbstzeit ist Bastelzeit

Zum ersten Mal fand in Oranienburg eine Bastelmesse statt. Eine gute Gelegenheit auch für Familien mit Kindern, gemeinsam etwas herzustellen und mit nach Hause zu nehmen. Viele Besucher holten sich Anregungen für ihre berufliche Tätigkeit, so zum Beispiel Erzieherinnen.

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Vertieft sind Mutter und Sohn in das Kleben von Materialien. Das Angebot, selbst Hand anzulegen und zu basteln, kam gut an.

Quelle: Danilo Hafer

Oranienburg. Ungemütliches Herbstwetter? Die perfekte Gelegenheit, die heimische Stube in eine kleine Bastelwerkstatt zu verwandeln. Wem dafür die nötige Inspiration fehlte, der konnte sich am Sonnabend auf der ersten Bastelmesse im Oranienwerk in Oranienburg Ideen holen. 17 Aussteller zeigten im Kultursaal allerlei Handarbeit. Vom Weben und Filzen bis zur kunstvollen Papierfaltung. Auch Weihnachtsdekoration gehörte zum Angebot. Die Besucher konnten die ausgestellten Waren jedoch nicht nur kaufen, sondern die verschiedenen Basteltechniken auch ausprobieren. „Es war uns wichtig, dass wir Aussteller finden, die nicht nur ihre Produkte verkaufen wollen, sondern auch Lust haben, den Leuten ein paar Tipps zu geben, wie sie solche Dinge zu Hause selbst machen können“, sagte Marco Bartsch, Manager des Oranienwerks. Bereits seit drei Jahren findet zur Weihnachtszeit eine ähnliche Veranstaltung unter dem Titel „ARTvent“ statt. „Die Besucher haben uns dann immer wieder angesprochen, ob wir nicht auch unabhängig von der Adventszeit so etwas anbieten könnten“, erzählt Bartsch. Wenn die Veranstaltung gut angenommen werde, sei es durchaus möglich, dass die Bastelesse ins feste Programm des Oranienwerks aufgenommen wird.

Inga Voswinkel freute sich besonders, sich mit ihrem Stand auf der Messe präsentieren zu können. „Seit zwei Jahren habe ich an der Umsetzung der Idee gearbeitet“ sagte sie. Am Sonnabend konnte sie ihr „Reparaturcafé“ dann endlich der Öffentlichkeit vorstellen. Inga Voswinkel ist Klimaschutzbeauftragte der Stadt Oranienburg und daher dem Natur- und Umweltschutz sehr verbunden. „Ich möchte bei den Leuten das Bewusstsein wecken, nicht alles sofort wegzuwerfen und neu zu kaufen, wenn es nicht mehr funktioniert“, erzählt Voswinkel. Denn oft gebe es die Möglichkeit, die Sachen zu reparieren. Allerdings wüssten viele Menschen gar nicht mehr, wie das geht. „Ich möchte den Menschen die Möglichkeit bieten, mit ihren defekten Sachen zu uns zu kommen und diese reparieren zu lassen.“ Besonders wichtig sei ihr dabei, dass die Menschen bei der Reparatur helfen und so auch noch etwas lernen. Unterstützt wird sie dabei vom Oranienwerk, das die Räumlichkeiten für das Reparaturcafé und den Stadtwerken Oranienburg, die die nötigen Werkzeuge zur Verfügung stellen. „Es ist geplant, dass das Café viermal im Jahr stattfindet, da wir zunächst einmal sehen müssen, wie es angenommen wird“, sagte Inga Voswinkel. Ihr eigenes Projekt wird sie jedoch wohl nicht mehr all zu lange betreuen können, da ihr Arbeitsvertrag am Jahresende ausläuft und sie noch nicht weiss, wo es sie danach hinführt. Daher hofft sie, noch interessierte Menschen zu finden, die Lust haben, sich im Reparaturcafé zu engagieren. Derzeit hat sie zwei ehrenamtliche Helfer, die sich mit Handarbeit und der Reparatur von Elektrogeräten auskennen. „Gerne würden wir auch noch eine Fahrradreparatur anbieten“, sagt Voswinkel, die die Bastelmesse zu vielen Gesprächen mit Besuchern nutzte.

Von Danilo Hafer

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