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Oberhavel Hier geht am Wochenende nichts mehr: A-10-Vollsperrung am Kreuz Oranienburg
Lokales Oberhavel Hier geht am Wochenende nichts mehr: A-10-Vollsperrung am Kreuz Oranienburg
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17:12 28.01.2019
Das Kreuz Oranienburg von oben. Quelle: Ingo Pahl
Oberhavel

Das Stahltragwerk einer neuen Brücke am Kreuz Oranienburg wird am kommenden Wochenende über der A 10 eingehoben. Dabei handelt es sich um zwei vorgefertigte Einzelteile mit einer Gesamtmasse von 540 Tonnen, welche den Berlin-Zubringer A 111 an den nördlichen Berliner Ring (A 10) in Richtung Hamburg anbinden.

Wegen dieser Arbeiten im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 10 muss dieser Autobahnabschnitt ab Freitag, 1. Februar, 22 Uhr, bis Montag, 4. Februar, circa 5 Uhr voll gesperrt werden. Es handelt sich um eine Vollsperrung der A 10 im Autobahndreieck Oranienburg, eine Sperrung der A 10 ab Anschlussstelle Oberkrämer in Richtung Berlin sowie eine Sperrung der Zufahrt von der B 96 zur A 10 in Fahrtrichtung Hamburg.

Der Stand der Arbeiten im vergangenen November. Quelle: Enrico Kugler

Der von der A 10 aus Richtung Hamburg und Rostock kommende Verkehr in Fahrtrichtung Berlin-Pankow und Frankfurt (O.) wird an der A-10-Anschlussstelle Oberkrämer abgeleitet und über die U65 via Marwitz, Velten und Pinnow zur Anschlussstelle Birkenwerder geleitet.  Der in der Gegenrichtung von der A 10 aus Richtung Berlin-Pankow kommende Verkehr in Fahrtrichtung Hamburg und Rostock wird an der A-10-Anschlussstelle Birkenwerder abgeleitet und über die U36 via Pinnow, Velten und Marwitz zur A-10-Anschlussstelle Oberkrämer geleitet.

Das Projekt im Überblick

Die A 10 und die A 24 zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin gehören zu den meistbefahrenen Strecken der Hauptstadtregion. Die Strecken werden bis 2022 unter laufendem Betrieb sechsstreifig ausgebaut (A 10) beziehungsweise vierspurig erneuert (A 24), um dem künftigen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Das Projektvolumen für die insgesamt 65 Kilometer langen Autobahnabschnitte beträgt über eine Laufzeit von 30 Jahren rund 1,4 Milliarden Euro. Die Bauarbeiten werden in öffentlich-privater Partnerschaft durchgeführt. Das neu gegründete Unternehmen Havellandautobahn GmbH ist damit für die nächsten 30 Jahre für Bau, Betrieb und den Erhalt der Autobahnabschnitte verantwortlich.

Der von der A 10 aus Richtung Hamburg kommende Verkehr in Fahrtrichtung Berlin-Tegel wird an der A-10-Anschlussstelle Oberkrämer abgeleitet und über die U34 via Marwitz zur A-111-Anschlussstelle Hennigsdorf geleitet.

 Der von der B 96 aus Richtung Oranienburg und Stralsund kommende Verkehr in Fahrtrichtung Hamburg und Rostock wird zur A-111-Anschlussstelle Hennigsdorf geführt, dort abgeleitet und über die U36 via Hennigsdorf, Velten und Marwitz zur A-10-Anschlussstelle Oberkrämer geleitet.

Die Stahlkolosse liegen zum Einheben auf die Widerlager der neuen Brücke bereit. Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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