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Oberhavel Hier lässt sich’s leben
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09:00 13.07.2017
Am Ökoteich treffen sich die Neuholländer, wenn sie zusammen feiern. Die Anlage ist ideal dafür.
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Neuholland

In Neuholland leben die meisten Einwohner, betrachtet man die Ortsteile von Liebenwalde. Etwa 650 Menschen sind es momentan. Das liegt nicht nur daran, dass sich Neuholland über eine große Gemarkung zieht. Nein, in dem Ortsteil lässt es sich einfach gut leben.

Hier ist genügend Platz, um auch noch Festzelte aufstellen zu können. Quelle: Andrea Kathert

Nur ein Beispiel ist der Ökoteich mitten im Dorf, wo sich die Einwohner mehrmals im Jahr treffen, um miteinander zu feiern. Die beiden Bungalows auf dem Gelände dienten einst als Unterkünfte der Bauarbeiter, als die Schwedenhäuser entstanden. Dem damaligen Bürgermeister, Gerhard Steger, ist es zu verdanken, dass sie nicht abgerissen wurden und nun ideal für die Feste genutzt werden können. Dazu eine Grillfläche, eine Feuerstelle und der idyllische Teich.

Und: Neuholland ist eines der wenigen Dörfer, die noch einen Konsum ihr Eigen nennen können.

Hier gibt es alles, was man zum Leben braucht. Fünf Tage in der Woche ist der Konsum von Marina Serno geöffnet. Quelle: Andrea Kathert

Bei Marina Serno gibt es alles, was man zum täglichen Leben braucht. Nicht nur Wurst, Käse, Brot und jede Menge anderer Lebensmittel. Nein, da liegen auch Schreibwaren, Socken und Haushaltsartikel im Regal. Kinderspielzeug, Zeitschriften, Grillkohle und Getränke – alles da. Bei Marina Serno geht’s noch zu wie in einem richtigen Konsum, das Schwätzchen mit den Kunden inklusive. Schließlich kennen sich auch alle im Ort. Ihren Laden in der ehemaligen Baracke der LPG, wo einst die Erntehelfer schliefen, hält die Chefin jeden Tag offen. Nur Montags ist Ruhetag. So viele Kunden kommen dann doch nicht mehr.

Im Storchenest ist was los. Der Nachwuchs ist schon stattlich gewachsen. Quelle: Andrea Kathert

Vor dem Konsum klappern die Störche in ihrem Horst. Und auf dem Spielplatz im Kindergarten ist ganz schön was los. Gleich neben der Kita liegt das Gemeindehaus mit Saal, Büros und neuerdings einem Raum für den Gemeindepfleger, der sich nach getaner Arbeit nun auch mal duschen kann. In der rechten Haushälfte sind gerade zwei Wohnungen fertig geworden. Eine Menge hat sich nach der Wende getan in Neuholland, aber vieles liegt Ortsvorsteher Bodo Klein trotzdem noch auf dem Herzen. Gerne würde er noch mehr Bauland anbieten, zum Beispiel dort, wo die leergezogene Schule steht, an der Straße der Jugend. Oder auf der Fläche vor der Kita, wo früher das Klubhaus aus DDR-Zeiten stand. „Aber das sind alles Privatflächen“, sagt der Ortsvorsteher. Trotzdem will er in naher Zukunft an die Erbengemeinschaft herantreten.

Die alte Schule steht schon lange leer. Das Grundstück an der Straße der Jugend wäre perfektes Bauland. Aber es ist in Privatbesitz. Quelle: Andrea Kathert

Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, etwas aus der alten Schule zu machen. Denn dass es auch junge Familien nach Neuholland zieht, ist am besten im ruhigen Pappelweg zu sehen, wo hübsche Einfamilienhäuser stehen. Gegen weitere Zuzüge hätte der Ortsvorsteher nichts einzuwenden.

Von Andrea Kathert

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