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Oberhavel Hier müssen Radler in Oranienburg aufpassen
Lokales Oberhavel Hier müssen Radler in Oranienburg aufpassen
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09:34 15.12.2015
Für Radfahrer wurde schon viel getan in Oranienburg – an einigen Stellen muss es aber mehr für ihre Sicherheit getan werden, finden MAZ-Leser. Quelle: dpa
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Oranienburg

Bei der MAZ-Aktion zur Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern im Oranienburger Straßenverkehr zeichnen sich Schwerpunkte ab, die in den Hinweisen von Lesern immer wieder genannt werden. Das sind: die Ampelschaltungen an den großen Kreuzungen, die Verkehrsführung in der Birkenallee, Ecke Saarlandstraße sowie die bessere Kennzeichnung von Querungshilfen auf den Straßen. Außerdem werden die Kreisverkehre generell als Gefahrenquelle genannt, insbesondere der neue Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße/Rungestraße taucht immer wieder auf.

Leser schlägt Zebrastreifen als Lösung vor

Weitere Zuschriften erreichten die Redaktion. Hans-Jürgen Göbel bedankt sich ausdrücklich für die MAZ-Aktion, er schreibt. „Die Walther-Bothe-Straße, in Höhe des Kreisels an der Dekra, gehört in Oranienburg zu den meist befahrenen Straßen. Hier wähnen sich die Autofahrer schon außerhalb des Ortes. Entsprechend hoch ist oft die Geschwindigkeit, auch beim Durchfahren des Kreisels. Für Fußgänger, Radfahrer, besonders aber für Kinder auf dem Rad eine sehr gefährliche Stelle, der Walther-Bothe-Straße zu folgen bzw. diese zu queren. Hier möchte ich bitten, die Fußgängerüberwege am Kreisel durch „Zebrastreifen“ zu ergänzen und entsprechend zu beleuchten, um so die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Gleiches gilt auch aus meiner Sicht für den in der Nähe kreuzenden Radweg am Oranienburger Kanal.“

Kreisverkehr wird oft als Gefahrenquelle genannt

Erika Pilke findet, dass es am neuen Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße noch nicht richtig rund läuft. Wenn zum Beispiel ein Fußgänger den Zebrastreifen überquert und ein Auto hält, versperrt das zweite dahinter den Radfahrern den Weg. Eine Lösung könnte sein, den Zebrastreifen etwas zu versetzen, damit die stoppenden Autos nicht mehr im Kreisel stehen, meint sie. Die Situation für Radfahrer am Kreisverkehr zum Gewerbegebiet an der Friedrichsthaler Straße findet sie nicht gut. Dort müsse es auf beiden Seiten der Straße einen Radweg geben. Die Ampelschaltungen in den großen Kreuzungen der Stadt, zum Beispiel am Schlossplatz, sieht sie als enorme Gefahr. Ihr Vorschlag: Die Grünphasen für Radfahrer und Autofahrer müssten generell versetzt sein.

Im Januar wird sich der Landkreis mit den Zuschriften beschäftigen

Joachim Bohm weist auf ein Problem hin, dass er vor drei Jahren schon einmal in der MAZ geschildert hat. Es geht um die Beschilderung am Ernst-Thälmann-Platz/Schmachtenhagener Dorfstraße. Beides sind Hauptstraßen. „Das ist gefährlich und verwirrend“, findet Joachim Bohm. Er schlägt unter anderem ein Zusatzschild „abbiegende Vorfahrt“ vor. Der Landkreis lehnte das schon einmal ab.

Die MAZ übergibt die Hinweise der Leser an die Unfallkommission des Kreises, die Ende Januar wieder tagt. Sie prüft Gefahrenpunkte, entscheidet über Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Von MAZonline

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