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Hilferuf aus Bernöwe

Bernöwe Hilferuf aus Bernöwe

Wegen eines riesigen Matschlochs, in dem sich die Grubenabfuhr vor 14 Tagen festgefahren hatte, läuft bei Marlies Lehmann die Grube fast über und auch der Gaslieferant kann nicht mehr kommen. Wer kann helfen, das Schlammloch zuzuschütten?

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Marlies Lehmann hat bereits versucht, das Schlammloch mit Zweigen zu füllen. Das Jaucheauto ist dort versackt.

Quelle: Enrico Kugler

Bernöwe. Marlies Lehmann ist schier verzweifelt und greift immer wieder zum Taschentuch. Die Probleme scheinen ihr über den Kopf zu wachsen, die in einem tiefen Schlammloch auf der Zufahrt zu ihrem Grundstück begründet sind. Seit zehn Jahren ist sie an der Dorfstraße 11a in Bernöwe mit ihrem Lebenspartner zu Hause. Sie hat einst als Wirtin das Gasthaus „Zum Kanal“ bewirtschaftet. Der Weg zu ihrem Haus geht ab von der Bernöwer Straße und besteht nach dem vielen Regen des Sommers nur noch aus Schlamm. Gleich daneben verläuft ein wassergefüllter Graben. Es war vor zwei Wochen, als sich die Grubenabfuhr in dem Loch festfuhr und fast im Wassergraben landete. „Seitdem kommt hier keiner mehr her. Aber die Grube ist voll, ich kann nichts mehr waschen, überall stehen Säcke mit Wäsche. Wir bringen alle Abwässer nach draußen.“ Was besonders beschwerlich ist, weil sie ihren an Parkinson und Demenz erkrankten Partner pflegt. Hinzu kommt, dass auch die großen Lieferfahrzeuge mit Flüssiggas das Haus nicht mehr erreichen, auch sie hätten Bedenken, sich festzufahren. „Und wir haben kaum mehr Gas im Tank“, beschreibt sie die Situation.

Verzweifelt hat sie die tiefe Schlammkuhle bereits mit Steinen gefüllt und große Tannenzweige hineingelegt. Es brachte nichts. Sie selbst kann gerade noch mit ihrem kleinen Pkw zum Einkauf fahren. „Ich weiß nicht, wo ich mich hinwenden soll. Fäkalienabfuhr und Gaslieferanten sagen nein.“ Dabei wär das Auffüllen des Lochs mit Sand die einfachste Lösung. Wer kann helfen? Kontakt: oranienburg@maz-online.de , (03301/59 45 70).

Von Heike Bergt

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