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Hinter den grünen Vorhang schauen

Menz Hinter den grünen Vorhang schauen

Das Naturparkhaus Menz sucht einen zweiten „Öki“ – am besten so schnell wie möglich. In dem Freien Ökologischen Jahr bringen sich die jungen Menschen (bis 26 Jahre) in die Arbeit des Naturparkhauses ein und verrichten insbesondere Umweltbildungsarbeit, nicht zuletzt mit Schülern..

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Alfred Schult verbringt sein ökologisches Jahr im und am Naturparkhaus Menz. Ein zweiter „Öki“ wäre wünschenswert.

Quelle: FOTO: Stefan Blumberg

Menz. Alfred Schult hat bereits hinter den „grünen Vorhang“ in Menz geschaut – und kann den Blick nicht mehr richtig davon lassen. Der 19-Jährige absolviert seit Anfang September sein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ), ist sozusagen der „Öki“ des Naturparkhauses in Menz. Aus Zingst von der Ostsee verschlug es ihn ins Brandenburgische, weil er hier einen Platz in der Natur bekommen hat und Bildungsarbeit leisten kann. Das ist die Grobrichtung, die er beruflich auch mal einschlagen möchte. Ein früheres Praktikum in einer Grundschule lenkte ihn mit in diese Richtung. „Nach dem Bewerbungsgespräch in Menz wusste ich: Ich will hierher“, sagt der lebensfrohe junge Mann. Das habe auch mit seinen netten Kollegen Karin Schlösser, Susanne Bartel und Thomas Haberzettel zu tun; nicht zuletzt mit den Aufgaben und mit dem Status quo des Hauses. „Hier gibt es eine liebevoll gestaltete Ausstellung, gute Bildungsarbeit, angenehme Zimmer eine Minute vom Arbeitsplatz weg, etwas Taschengeld.“

Derweil ist Alfred Schult der einzige „Öki“ im Naturparkhaus, zwei wären optimal. Deshalb läuft gerade die Suche nach einem Mitstreiter, der im Naturpark Ruppin-Stechliner Land arbeiten möchte. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Pflege im Innen- und Außenbereich, Umweltbildungsaufgaben (Führungen mit Kindern) oder das Entwickeln eines Projektes. „Ich möchte mich um die Neugestaltung des Aquariums kümmern, es dekorieren, Steckbriefe für die Fische herstellen – „den Ort idyllisch werden lassen“. Für Städter sei Menz sicher eine Umstellung, aber wer kontaktfreudig sei, habe kein Problem. Alfred selbst spielt in Menz Volleyball.

Die Arbeitszeiten gehen von 8 bis 16 Uhr, mitunter auch am Wochenende. Wer Interesse hat, kann sich melden: per Telefon 033082/ 5 12 10 oder per Mail an post@naturparkhaus.de.

Von Stefan Blumberg

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