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Hits und Hardrock von der Havel

Zehdenick Hits und Hardrock von der Havel

Mühelos haben Zehdenicker Bands und Solisten am Freitagabend die Sendezeit des Jahrhundertkonzerts zum Stadtjubiläum gefüllt – für 12600 Sekunden gehörte die große Bühne der Musikszene von der Havel. 60 Mitwirkende mit Wurzeln oder Wohnsitz an der Havel hatte die Stadt für dieses Medley zusammengetrommelt. Die Zuhörer wippten und tanzten zu Rock, Samba und Gospel. Und Radiomoderator Alexander Kind moderierte in wechselnder Verkleidung.

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60 Mitwirkende mit Wurzeln oder Wohnsitz an der Havel gestalteten am Freitag ein Jahrhundertkonzert.

Quelle: Uwe Halling

Zehdenick. Wenn Zehdenick nicht schon den Beinamen Havelstadt trüge, nach dem Jahrhundertkonzert am Freitagabend könnte ihr auch der Titel „Stadt der Musik“ verliehen werden. 60 Mitwirkende mit Wurzeln oder Wohnsitz in der Feststadt machten auf der Bühne am Adolf-Mann-Platz dreieinhalb Stunden Programm (umgerechnet 210 Minuten oder 12600 Sekunden) und präsentierten vor hunderten Zuhörern eine Bandbreite von Stilen und Stimmen, die es in der Zusammenstellung noch nie zu hören gab. Dass Zehdenick überhaupt eine solche Vielzahl musischer Künstler aufbieten kann, überraschte nicht nur den bekannten Moderator Alexander Kind.

Selbst ein Junge der Stadt, führte der 45-Jährige Radiochef charmant durch die Hitparade an der Havel und füllte die Szenenwechsel auf der Bühne mit einer verrückten Modenschau.

 Moderator Alexander Kind führte in den Kostümen der Festbotschafter durchs Programm

Moderator Alexander Kind führte in den Kostümen der Festbotschafter durchs Programm

Quelle: Uwe Halling

Kind schlüpfte in die Schützenuniform von Ralf Neuguth, die Stadtschreiberhose von Margitta Gatzke, die Zieglerkluft von Jeanette Lehmann, das Schmiedehemd von Uwe Thamm und auch in das Kleid der Augusta Mann (sonst die Paraderolle von Elfi Klepsch).

Die Kostüme waren bei diesem Anlass nicht zufällig gewählt: es waren die Kleider der Festbotschafter, die in den Rollen von Zehdenicker Persönlichkeiten über Monate die Werbetrommel für das Jahrhundertfest gerührt hatten. Zum Finale kamen alle Repräsentanten gemeinsam mit den Musikern des Abends für ein furioses Finale auf der Bühne zusammen und sangen gemeinsam „Geiles Leben“ von Glasperlenspiel.

 Solistin Milena Lebus überzeugte bei ihrem ersten Konzert mit Gesang und Gitarre

Solistin Milena Lebus überzeugte bei ihrem ersten Konzert mit Gesang und Gitarre.

Quelle: Uwe Halling

Die Hauptstimme kam von Milena Lebus, die bei diesem Jahrhundertkonzert ihren ersten großen Auftritt hatte. Die erst 15-jährige Schülerin des Strittmatter-Gymnasiums begeisterte als Solistin mit Gitarre und Gesang.

Den Anfang machte die Big Band „Märkisch Blech“, die seit 2009 existiert und in der Tradition des Orchesters Zehdenick steht. In der Chorlandschaft ein noch relativ junges Mitglied ist der Gospelchor „Joy of Heaven“, dessen mitreißendes Repertoire ebenfalls schnell Anklang fand. Eine große Fangemeinde vor der Bühne hatten die „Crazy Line Dancers“, die nach ihren 15 Minuten noch nicht ausgetanzt hatten und vom Publikum auch mehrfach zu einer Zugabe „überredet“ wurden. Die Samba-Trommler „Os Velhos Sambeiros“ aus Kurtschlag haben inzwischen nicht nur eine Saxofonistin in ihren Reihen, sie singen jetzt auch. Und das genauso rhythmisch wie sie ihre Trommeln und Rasseln spielen.

 Die Band „5 Teeth Less“ wurde für ihr Medley gefeiert

Die Band „5 Teeth Less“ wurde für ihr Medley gefeiert.

Quelle: Uwe Halling

Dass er nicht nur predigen, sondern auch ganz rockig singen kann, bewies Pfarrer Andreas Domke beim Auftritt mit seiner Band Heymbrecht. In der „Sitzgruppe“ sind mit Udo Dahms, Manfred Göbel und Ulrich Ehrenberg die Ziehväter vieler Zehdenicker (Musik)Schüler vereint. Die gestandenen Herren legten einen stilvollen Auftritt hin. Mit „Pieper & Co“ gab es schließlich zwei weitere junge Talente und mit der Punkrock-Band „5 Teeth Less“ die nach dem Kinofilm „Deutschboden“ bekannteste Formation. Mit ihrem Medley endete die Live-Übertragung aus der Stadt der Musik.

Von Cindy Lüderitz

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