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Hoch auf dem gelben Wagen

Die MAZ beim Oranienburger Festumzug Hoch auf dem gelben Wagen

Die Märkische Allgemeine Zeitung war beim Oranienburger Festumzug zum Stadtjubiläum mit einer eigenen Kutsche vertreten. Das technisch moderne Gefährt, das einer historischen Postkutsche nachempfunden ist, wurde von vier Mulis aus einer Lychener Zucht gezogen. Reporter Helge Treichel beschreibt, warum das für ihn ein unvergessliches Erlebnis war.

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Geburtstagskind Helge Treichel (l.) auf der MAZ-Kutsche.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Den Festumzug zur 800-Jahrfeier habe ich mit einigen MAZ-Kollegen hoch auf dem gelben Wagen erlebt, ähnlich wie es im Lied beschrieben wird.

Der „Wagen“ stammt vom Kutschenvermieter Olaf Peter aus Gransee und wurde von vier Mulis vom Mulihof Rensch in Lychen gezogen. Mir kam die Ehre zu, hinten auf der Kutsche Platz nehmen zu dürfen. Der Ausblick auf das Festgetümmel von dort: grandios. Da die Kutsche an Position 13 fuhr und das Schaubild die Epoche des Barock repräsentierte, hatten wir uns beim Kostümverleih in Babelsberg eine zeitgemäße Garderobe abgeholt. Besonders unsere Damen machten echt was her in ihren prunkvollen Kleidern. Kaum minder spektakulär die Gewänder der Männer mit Kniehose, Weste, Mantel und Dreispitz-Hut. Dazu Rüschen, Spitze, Federn und Broschen. In diesem Aufzug war mir in der prallen Sonne zwar heiß, aber nicht so unerträglich heiß, wie ich befürchtet hatte. Es half allerdings, sich ein wenig Wasser in den Kragen zu gießen.

Modern durch die Stadt kutschiert

Gefahren wurde unsere Kutsche von Michael Bandt und Grete Rensch aus Lychen. Es handelt sich dabei um eine moderne Kutsche mit zum Beispiel Scheibenbremsen, die 2013 nach den Plänen von Olaf Peter gebaut wurde. Bis zu 14 Personen finden in und auf ihr Platz. Weltweit gibt es nur drei Exemplare, die in Österreich und in den USA unterwegs sind.

Die Tour durch die Stadt als Teil des wirklich gelungenen Festumzugs war ein einmaliges, berauschendes Erlebnis. Unter anderen viele Bekannte, Verwandte, Sportfreunde sowie ehemalige Lehrer und Kollegen riefen und winkten mir mit strahlenden Gesichtern zu – und gratulierten mir zum Geburtstag.

So eine pompöse Party werde ich höchstwahrscheinlich nie wieder erleben. Es fühlte sich einfach großartig an, am selben Tag Geburtstag zu feiern wie die ganze Stadt.

Von Helge Treichel

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