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Oberhavel Hochkonjunktur auf Oranienburger Baustellen
Lokales Oberhavel Hochkonjunktur auf Oranienburger Baustellen
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02:15 24.08.2015
Die Turnhalle der Comeniusschule hat eine schlichte, weiße Fassade. Quelle: Foto: Kathert
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Oranienburg

Bis Baustadtrat Frank Oltersdorf mit seinen Leuten die größten Baustellen der Stadt abgefahren hat, vergehen mehrere Stunden. In diesem Sommer stehen etliche große Vorhaben auf dem städtischen Programm.

Auf der größten Baustelle an der Jenaer Straße kann sich inzwischen jeder vorstellen, wie die neuen Comeniusschule einmal aussieht. Vor dem L-förmigen Schulgebäude hat in den letzten Wochen die Sporthalle Konturen angenommen. Die Außenhülle für den imposanten weißen Bau ist entstanden. Nur das Dach für die Aula fehlt noch. „Am 28. August soll der komplette Rohbau fertig sein“, sagt Heidrun Gassan. Zwei bis drei Tage Bauverzug räumt die Amtsleiterin für Grundstück- und Gebäudewirtschaft ein. Angesichts der Gesamtinvestionssumme von 17,7 Millionen Euro hört sich diese Nachricht nicht beunruhigend an. Der Endtermin im März 2016 steht weiter. Der Sommer war selbst für Bauarbeiten zu heiß. Bei 37 Grad im Schatten kann man auch keinen Beton machen.

Im Westflügel des Schulhauses hat der Innenausbau begonnen. Gerade haben die Elektriker mit dem Strippenziehen im Sekretariat angefangen. Alleine dieses Baulos kostet 200 000 Euro. In den Klassenräumen werden Türen und Fenster eingesetzt. Eine Klima- oder Lüftungsanlage wird nicht eingebaut. Die Kinder sollen ihre Klassenräume selbst nach jeder Stunde gründlich lüften. Sämtliche Räume der Schule bekommen Einbauschränke. Dann ersparen sich die Hausmeister und Firmen, jedes Jahr bei der Grundreinigung die Möbel abbauen zu müssen. Langfristig macht sich das bei den Personalkosten bemerkbar.

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Der Sommer ist die beste Zeit für das Baugewerbe. Das ist auch in Oranienburg zu spüren. Auf einigen Baustellen der Stadt schaute die MAZ vorbei.

Der Auftrag für die Gestaltung der Außenanlagen, sprich für die Sport- und Spielanlagen, die Geräte und alle befestigten Flächen ist erteilt. Die Auftragssumme liegt bei 1,1 Millionen Euro.

Beim Neubau der Comeniusschule standen die Firmen Schlange, wenn es an die Ausschreibungen ging. Auf der Großbaustelle kommt für jedes Gewerk mächtig was zusammen. Bei den kleineren Aufträgen sah es in diesem Frühjahr nicht gut aus. Die Firmen prügelten sich nicht darum, während eines vollen Kita- oder Schulbetriebes zu arbeiten, wie beispielsweise bei den „Stadtmusikanten“ in der Martin-Luther-Straße.

Relativ unbemerkt spielte sich vor der Comeniusschule der Ausbau der Jenaer Straße ab. Der Abschnitt zwischen Kösener und Saalfelder Straße soll Ende nächster Woche für den Verkehr freigegeben werden.

Was eigentlich aus der alten Comeniusschule im Schlosspark wird, ist zurzeit nicht ganz klar. „Geplant war, sie abzureißen“, sagt Baustadtrat Fank Oltersdorf. „In der Haushaltsdiskussion müssen wir überlegen, was nun damit passiert.“ Zum Beispiel gebe es auch in anderen Kitas Sanierungsbedarf. Im laufenden Betrieb will die Stadt aber künftig nicht mehr bauen lassen.

Von Andrea Kathert

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